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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Konzert: „PaperGrass“ und die breite Seite vom Hamburger Kiez

04.08.2011

HUDE Ralph Coquette kann sein Glück noch gar nicht fassen: Zusammen mit seiner Band „PaperGrass“ wird der 51-Jährige beim Bernstorffstraßenfest im Hamburger Szenestadtteil St. Pauli am Sonnabend auftreten. „Das ist das erste Mal, dass wir vor so einem großen Publikum auftreten werden“, sagt er angesichts der rund 20 000 erwarteten Besucher.

60 Minuten Zeit

Doch von Aufregung lässt sich der Huder Musiker auch angesichts dieser neuen Dimensionen nichts anmerken: „Wann wir das letzte mal zusammen geprobt haben?“, fragt er und muss kurz nachrechnen. „Och, das ist bestimmt schon fünf Wochen her.“

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Warum der Sänger und Bassist so entspannt auf ein Event reagiert, bei dem schon Showgrößen wie Sammy Deluxe und die Kultband Fettes Brot gesungen haben, ist schnell erklärt: „Wir sind ein eingespieltes Team, kennen uns gut“, sagt Ralph Coquette.

Mit „wir“ meint er übrigens Gitarrist Joschi Rasch und Schlagzeuger Florian Altevogt. Das Küken auf der Hamburger Kiezmeile ist in diesem Fall aber nicht der 25-jährige Schlagzeuger, sondern Schülerin Jana Nöldner. Die Zwölfjährige wird die Band begleiten und zwei Stücke als Frontfrau vortragen. Coquette spricht stolz von seiner „Neu-Entdeckung“. Bei einem Konzert im Kulturhof war sie mit von der Partie und überzeugte durch ihre außerordentliche Stimme. Und noch jemand steht am Sonnabend ab 15 Uhr auf der Bühne: Auch Ralph Coquettes Ehefrau wird ihren Mann akustisch unterstützen.

„Schon eine Hausnummer“

60 Minuten Zeit haben PaperGrass für ihren Auftritt auf Bühne 2. „Das sind 15 Minuten mehr als bei den anderen Acts.“ Alles geben, ist ihr Motto. Größtenteils wollen sie Songs von der aktuellen CD „The breit side of Mister Nonsense“ präsentieren. Als „Pop, Rock und Psychedelic“ habe der Verlag den eigenwilligen Musikmix der Band bezeichnet. Ralph Coquette stört die Einschätzung nicht. Doch sich ausschließlich darauf reduzieren zu lassen, will er auch nicht. „Einer unserer Titel heißt ,Blue Sky’ und ist den Menschen in Fukushima gewidmet“, erklärt Coquette. Ernste Töne können sie ebenso anstimmen, wie die heiteren: „Harlot Street“ lautet ein weiterer Titel. „Eine Hymne an die berüchtigte Herbertstraße“, sagt Coquette augenzwinkernd.

Ein bisschen geht dem 51-Jährigen dann aber doch die „Düse“: „Hamburg ist schon eine Hausnummer“ , bekennt der Musiker. Sollten sie erfolgreich sein: Werden Konzerte dieser Größenordnung dann zur Gewohnheit? „Natürlich erhofft man sich das ein oder andere“, antwortet Ralph Coquette.

Mirja Zipfel Friesoythe / Redaktion Münsterland
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