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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Patenschaft & Blasorchester

13.01.2018

Seine siebte Patenschafts-Urkunde konnten die Verantwortlichen des Wildeshauser Orgelfördervereins am Freitag an Stefan Könner, Geschäftsführer der GSG/Bau- und Wohnungsgesellschaft mbH aus Oldenburg, überreichen. Das Unternehmen, das ein Wohnprojekt in der Nähe des Kreisaltenheims an der Goldenstedter Straße realisiert, hatte zuvor 10 000 Euro an den Verein gespendet. Der Vorsitzende des Fördervereins, Bürgermeister Jens Kuraschinski, bedankte sich für die großzügige Spende und wies darauf hin, dass es sich bei der Sieben um eine „religiöse Zahl“ handele. „Dann stehen wir für den Sonntag“, meinte Könner. Er sagte zu, das Projekt weiter zu begleiten. Es werde nicht die letzte Spende gewesen sein. Der Verein sammelt seit März 2015 Spenden, um die marode Orgel der Alexanderkirche durch eine neue zu ersetzen und damit gleichzeitig die bislang durch die Orgel verdeckte Rosette über dem Haupteingang freizulegen. Kirchenmusikdirektor Ralf Grössler wies auf die Bedeutung des Projektes hin. Mittlerweile sei das Spendenbarometer bei einem Pegel von 604 000 Euro, sagte Kassenwart Ralf Müller. 350 Spender wurden im Vorjahr gezählt. „Wir sind auf der Zielgeraden“, meinte Pastor Markus Löwe. Auch Landrat Carsten Harings, Volksbank-Vorstand Frank Ostertag, Ex-Bürgermeister Franz Duin und Wiltrud Stanszus (Förderverein) würdigten die Spendenbereitschaft der Wildeshauser.

Die 39 Musiker des Blasorchesters Wildeshausen (BLOW) blickten bei ihrer Jahreshauptversammlung auf ein erfolgreiches Jahr zurück. Insgesamt wurde 45-mal geprobt, 21-mal zeigten die Bläser ihr Können bei Auftritten wie zum Beispiel dem Gildefest und dem Jahreskonzert.

Vorsitzender Johannes Rohde wies jedoch bereits auf die kommenden Herausforderungen hin: „Wir brauchen einen neuen Proberaum, denn der jetzige ist mittlerweile zu klein“, betonte Rohde. Dazu sei er in Gesprächen mit der Stadt. Nötig ist dies aufgrund des Mitgliederaufschwungs: Seitdem BLOW dort übt, hat sich die Zahl der Musiker verdoppelt. Doch darauf wollen sie sich nicht ausruhen: Ziel ist es, weitere Bläser zu gewinnen: Vor allem werden Leute gesucht, die Tenorhorn oder Posaune spielen möchten. Dazu besteht jederzeit die Möglichkeit, sich mittwochs bei einer der Proben von 19 bis 21.15 Uhr im Ida-Nieberding-Haus zu informieren.

Das Jahreskonzert von BLOW ist für Samstag, 7. April, terminiert. Karten dafür sind bei den Musikern zu erwerben. Auch beim Gildefest ist wieder ein Auftritt geplant. Zudem organisiert das Orchester für 2019 wieder eine Fahrt nach Frankreich. Für seine Arbeit erhielt Rohde vom Orchester als Dank einen Präsentkorb.

Mehr als 30 Personen zog die Gärtnermeisterin und Naturexpertin Thorunn Laumann beim Monatstreffen der Nabu-Ortsgruppe Dötlingen-Wildeshausen mit ihrem Vortrag über Veränderungen in der europäischen Bestattungskultur sowie über die Tier- und Pflanzenwelt auf Friedhöfen in ihren Bann.

„Unter Napoleon durften ab 1804 wegen der Seuchengefahr Friedhöfe nur noch außerhalb der Stadtmauern angelegt werden. So entstanden vor allem in Deutschland Friedhofs-Parklandschaften, in denen sich auch heute noch eine Vielzahl heimischer und exotischer Pflanzen finden lässt – ein wahres Paradies für Kleintiere, Schmetterlinge, Insekten und Vögel“, berichtete Wolfgang Pohl von der Nabu-Ortsgruppe Dötlingen-Wildeshausen unter Bezug auf die spannenden Ausführungen von Laumann.

In heutiger Zeit, so die Referentin, gehe der Trend wieder zurück zur Feuerbestattung und zu naturnahen Friedhofsformen. Oftmals stillgelegte Parkfriedhöfe oder neu eingerichtete Friedwälder behielten oder entwickelten so schon bald eine große Artenvielfalt an Tieren und Pflanzen.

Stefan Idel
Redaktionsleitung
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2701

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