• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Premiere 16-mal ausverkauft

15.08.2016

Ganderkesee Fragen wie „Wo geht ihr jetzt hin?“ oder auch „Was habt ihr gerade gehört?“ waren am Sonnabend auf dem Arp-Schnitger-Platz vielfach zu hören. Der Platz vor der St. Cyprian- und Corneliuskirche war Dreh- und Angelpunkt der „4x4 Konzerte in der Mitte von Ganderkesee“. Die hatte das Veranstaltertrio ev.-luth. Kirchengemeinde Ganderkesee, Verein Rathauskonzerte und regioVHS zum ersten Mal organisiert.

Bei kleinen Snacks oder Getränken, die der Rotary-Club Ganderkesee ausschenkte, blieb zwischen den vier 30-minütigen Konzertblöcken Zeit, sich über das Gehörte auszutauschen – aber nur jeweils 22 Minuten lang, denn dann ertönte die von Stefan Lindemann eigens komponierte Fanfare, mit der Jakob Boehme, Joshua Krüger (beide Trompeten), Johann Günther (Posaune) und Florian Lindemann (Percussion) zum Weiterziehen aufforderten.

Vier Aufführungsorte galt es in beliebiger Reihenfolge anzusteuern. Die Richtung wies ein von Ganderkeseer Gymnasiasten auf die Wege gespraytes Leitsystem. Vor Ort übernahmen die Schüler zudem die Einlasskontrolle – und mussten manchen Konzertbesucher auf die nächste der insgesamt vier Runden vertrösten. Nicht immer verteilten sich die Ströme bei dieser Premiere ganz optimal.

Das neue Konzertformat kam bei den Ganderkeseern und Gästen von außerhalb an: Sämtliche Eintrittskarten, die aufgrund der begrenzten Kapazitäten im Kulturhaus und im Alten Rathaus auf 240 limitiert waren, wurden verkauft.

Aber nicht nur das Veranstaltungsformat traf einen Nerv, sondern auch das Programm. „Minako Schneegass ist nicht zu toppen!“, rief etwa Ingrid Mohr, ehemalige VHS-Verwaltungsleiterin, begeistert nach der ersten Konzertrunde. Schneegass, die am Flügel im Kulturhaus Müller Stücke von Franz Liszt, Christoph Willibald Gluck, Domenico Scarlatti, Manuel Ponce und Ernesto Lecuona darbot, dürfte in ihrer leidenschaftlichen Spielweise für viele Besucher die Überraschung des Abends gewesen sein.

Den genauen Gegensatz zur solistischen Instrumentaldarbietung erlebte das Publikum im Alten Rathaus. Hier boten die Swing Club Singers (Nicole Theys, Regina Schneider, Dörthe Drubel-Holscher, Matthias Kenkel und Rafael Jung) gut gelaunt Swing- und Pop a cappella.

„Mitsingen erlaubt“ hieß es im Lichthof des Rathauses. Dort spielte das Ensemble Kokopelli bestehend aus Motoko Matsuda-Jaser (Oboe), Nayoung Cheong (Klarinette) und Martin Jaser (Fagott) Stücke von Jacques Ibert, Johann Strauss und Libor Sima.

Eine Sonderrolle nahm am Sonnabend das Cornelius-Consort ein: Als einzige Akteure des Abends spielten Gabriele Steinfeld (Solovioline), Micaela Storch-Sieben, Galina Roreck (Violinen), Stephan Sieben (Viola), Anna Reisener (Violoncello), Christian Heim (Violone) und Kreiskantor Thorsten Ahlrichs (Cembalo) nicht viermal, sondern nur zweimal das gleiche Konzert. Sie eröffneten jeweils mit Corellis Concerto op. 6, Nr. 4, dann es folgten zweimal der „Sommer“ aus Vivaldis „Le Quattro stagioni“ und zweimal der „Winter“.

Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
Rufen Sie mich an:
04222 8077 2745
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.