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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Profisorische ein Phänomen

19.09.2016

Altona Es war kurz vor Schluss, da schaltete sich „Rodrigo“ noch einmal per Großleinwand in das Konzert in der Scheune von Gut Altona ein. Ob denn die „Profisorischen“ nicht auch ein Lied von Helene Fischer hätten, bettelte der „spanische Freund“ den Moderator Daniel Kolloge an. Natürlich blieb auch dieser Wunsch beim Jubiläumskonzert zum 20. Geburtstag der bekannten Wildeshauser A-Cappella-Formation „Die Profisorischen“ nicht unerfüllt. In einer goldenen Jacke schmetterte Björn Oltmann seine Version von „Du bist ein Phänomen“. Passte hervorragend, denn es war eine phänomenale zweieinhalbstündige Show, die die neun Männer am Sonnabend boten.

Die Profisorischen 2016: Das sind Lutz Lüschen, Fabian Reinke, Detlev Buschenlange, Matthias Kenkel, Christian Grau, Daniel Kolloge, Björn Oltmann, Martin Scheffler, ergänzt um den „Auszubildenden“ Sebastian Mastrangelo, wie ihn der überaus witzig-souveräne Moderator Kolloge immer wieder titulierte. „Wir haben sehr viel geübt und uns daher etwas rar gemacht“, hatte er zu Beginn des Abends verraten. Rund ein Jahr Vorbereitung steckte in den Auftritten am Freitag und Sonnabend, jeweils vor voller Scheune mit je rund 350 Gästen.

Musikalische Zeitreise

Es war eine Zeitreise, perfekt komponiert aus Musik, Filmeinspielungen auf der Großleinwand und starken Solonummern aller Profisorischen (bis auf den „Azubi“). Auf sympathische Art und Weise, mit viel Witz, wurde jeder Sänger in Kurzfilmen vorgestellt und aus dem Innenleben der Gruppe geplaudert.

Musikalisch starteten die Profisorischen – entsprechend der eigenen Entwicklung des Repertoires – mit Klassikern aus der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. „Veronika, der Lenz ist da“ bis zum „Kleinen grünen Kaktus“: Alles war dabei.

Im nächsten Block, wieder in neuer Montur, widmeten sie sich den Hits der 80er Jahre. Von „Major Tom“ bis „Rosanna“ reichte die Spannbreite. Zwölf Jahre ist es auch schon her, dass die Hymne der Wildeshauser auf Werder Bremen anlässlich des Fußball-Doubles aus Meisterschaft und Pokal entstanden ist. „Uns’re große Liebe“ so der Titel, hat es bis auf das „Doppelalbum 100 % Werder“ geschafft, erwähnte Fabian Reinke.

„Vollgas“ hatte Daniel Kolloge für den Jubiläumsabend angekündigt. Nach der Pause drehten die Profisorischen mit selbst geschriebenen Nummern oder auch erstmals für a cappella arrangierten Liedern noch mehr auf. Auf die „Jungs vom Deich“ folgte das berührende „Nightshift“, auf „Das hässlichste Mädchen“ eine Michael-Jackson-Nummer („Billie Jean“) vom Feinsten, stets mit einem starken Solisten und dem kongenial begleitenden Chor.

Drei Zugaben

Profisorische Klassiker wie der „Bratislava Lover“, der Überraschungs-Rock’n’Roll mit Elvis und vieles mehr begeisterten das Publikum. Erst nach drei Zugaben und stehenden Ovationen entließ das Publikum die Profisorischen von der Bühne.

„Angefangen haben wir auf Kreuzfahrtschiffen, damit keiner weglaufen konnte“, hatte Daniel Kolloge eingangs gescherzt. Was schon vor 20 Jahren nicht der Fall war, galt erst recht am Sonnabend: Am Ende dieses Konzertes mochte fast keiner gehen, so schön war es gewesen.

Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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