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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Sicherer Schulweg: Raser und fehlende Ampeln bereiten Sorge

10.08.2013

Wildeshausen Die Sicherheit der Schüler im Straßenverkehr: Das ist ein großes Thema in der Kreisstadt. Das beweist die Resonanz auf die NWZ -Aktion „Sicherer Schulweg“. Verteilt über das gesamte Stadtgebiet, sind mehrere Hinweise und Anregungen zu potenziell gefährlichen Stellen eingegangen.

Stadt prüft alles

Die Stadtverwaltung sammelt die Anregungen aus der NWZ -Aktion „Sicherer Schulweg“ und wird sie alle prüfen. Das sagte Pressesprecher Hans Ufferfilge zu. „Müssen wir reagieren oder sind andere Fachbehörden zu informieren“, erläuterte Ufferfilge das Vorgehen der Verwaltung. So könnte mitunter beispielsweise auch der Landkreis Oldenburg zuständig sein, unter anderem bei Kreisstraßen. Die Verwaltung wolle alle Anregungen „wirklich ernsthaft und gewissenhaft prüfen“ und könne daher zu einzelnen Fragen derzeit nicht Stellung beziehen. „Grundsätzlich finden wir es gut, wenn die Bürger sich einbringen“, so Ufferfilge.                              usu

Nina Nehls, Mutter von zwei Kindern, und Anika Schilling, beide aus Wildeshausen, haben die gleiche Gefahrenstelle ausgemacht. Ihnen geht es um die Überquerung der Ahlhorner Straße an der Kreuzung Moorweg/Spascher Feldweg. Lkw und Autos würden an dieser Stelle beschleunigen, erklärt Schilling, wenn der Bus dort mittags halte, werde es unübersichtlich. „Alle Kinder zum Moorweg, Am Reepmoor, Kiebitzweg und Zur Doppheide müssen die Ahlhorner Straße ohne Ampel überqueren“, beklagt Nina Nehls. Ein Zebrastreifen oder eine Ampel seien dringend notwendig, da die kleineren Mädchen und Jungen das Tempo der Fahrzeuge nur schlecht einschätzen könnten, so die Frauen.

„Die Sicherheit der Kinder hört bei uns bereits auf dem Weg zur Bushaltestelle auf“, stellt Sandra Damm frustriert fest. Sie wohnt im Neubaugebiet Beim grauen Immenthun. Die Spielstraße an der Ecke Bleicherstraße/Weberstraße gehe dort in eine Zone mit unbegrenzter Geschwindigkeit über, so Damm, und weiter: „Da geben viele Fahrer dann richtig Gas und rasen an der Bushaltestelle vorbei.“ Auch ältere Kinder, die mit dem Fahrrad unterwegs sind, seien hier gefährdet. Hinweise an die Stadt, dass eine Tempo-30-Zone bei der Bushaltestelle bis Ecke Schmiedenstraße die Situation entschärfen könne, blieben bisher erfolglos.

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Günther und Itte Jakob kritisieren, dass Kinder nach Schulschluss auf ihren Fahrrädern auf der linken Seite der Bergstraße uneinsehbar in die Goldenstedter Straße einbiegen, um zur Fußgängerampel zu gelangen. Das bringe die Radfahrer auf der richtigen Seite der Goldenstedter Straße in Gefahr.

Irmtraud Suchert sorgt sich um die Sicherheit an der Harpstedter Straße für jene, die die Straße zum Ochsenbergweg überqueren müssen (die NWZ  berichtete bereits). „Das ist jedes Mal mit Gefahr verbunden“, sagt Suchert. Die Überquerung liege in einer Kurve, zu beiden Seiten sei keine freie Sicht. Zudem liege der Ochsenbergweg erhöht, eine schnelle Überquerung sei deswegen nicht möglich. „Man darf gar nicht darüber nachdenken, wie viele Kinder sich stets in dieser gefährlichen Situation befinden“, ärgert sich Suchert.

Lars Blancke Redakteur / Sportredaktion
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