• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Deals
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

WICHERNSTIFT: Regelmäßig zu Besuch seit 25 Jahren

27.03.2009

GANDERKESEE Eine Zeit ohne Besuchsdienst mag sich Friedrich Mohn, Geschäftsführer der Wichernstift-Altenpflege, gar nicht mehr vorstellen. „Die Damen sind nicht mehr wegzudenken“, konstatierte der Heimleiter am Donnerstag bei der offiziellen Jubiläumsfeier mit Kaffee und Torte. Der Besuchsdienst existiert inzwischen seit 25 Jahren.

Initiator war der damalige Seelsorger, Pastor Hans Gronewold. Er suchte Menschen, die bereit waren, Kontakt zu jenen Besuchern des Wichernstiftes zu halten, die sonst selten oder gar keinen Besuch bekamen. Seither haben die Senioren immer donnerstags verlässlichen Kontakt zu einer Gesprächspartnerin, die sich für die Erlebnisse der Bewohner interessiert. Von Anfang an dabei sind Karin Flohr, Lotti Lindenburger und Bärbel Reiners. Zum Team gehören außerdem Traude Wachtendorf, Rosemarie Kapitän, Ursel Jungheit, Erika Duveneck und Linda Nickel.

„Wir könnten Nachwuchs gut gebrauchen“, sagte Mohn am Rande der Jubiläumsfeier. Die Beständigkeit und der Zusammenhalt der Gruppe belege, dass diese ehrenamtliche Tätigkeit nicht nur für die Bewohner ein Gewinn sei. „Viele Freundschaften, die über den Besuchsdienst hinausgehen, sind hier entstanden“, berichtete der Heimleiter.

Ein besonderes Dankeschön haben die Besuchsdienst-Damen bereits im vergangenen Herbst erhalten. Sie konnten zusammen mit ihren Ehemännern einige Tage im Tagungshotel „Meerblick“ des Wichernstifts am Zwischenahner Meer verbringen. Am Donnerstag wurde zusammen mit den Bewohnern im Stift gefeiert. Dabei hielt die langjährige Gemeindediakonin Rita Kusch, seit Jahresbeginn Beauftragte für Seniorenarbeit in der ev. Kirche zu Oldenburg, einen Vortrag über ein Künstler-Altenheim in Mailand.

Die „Casa Verdi“, gegründet vom Komponisten Guiseppe Verdi und seiner Frau, ist eine Einrichtung für Musiker und Sänger, die dort ihren Lebensabend verbringen möchten. Es sei beeindruckend, welche Würdigung und Wertschätzung den alten Menschen entgegen gebracht wird, berichtete Kusch. Die Bewohner würden nicht auf Erkrankungen oder Behinderungen reduziert; ihre Lebensgeschichte sei wichtig.

Wolfgang Loest Redaktionsleitung / Redaktion Ganderkesee
Rufen Sie mich an:
04222 8077 2741
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.