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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

          dorfleben: Regensicherer Rastplatz

18.04.2016

Sage „Was lange währt, wird endlich gut.“ Dieses Zitat hätte die Vorsitzende des Bürgervereins Sage, Haast, Bissel, Heike Oltmann, am Sonnabendabend bemühen können, als sie mit ihrer Ansprache die Fertigstellung des Rastplatzes „Zur Sager Heide“ verkündete. Schon einmal war Mitte 2015 gefeiert worden. Der Unterstand wurde damals in Betrieb genommen. Ein Gemeinschaftsprojekt, das an sechs Wochenenden von den Zimmerleuten Jörg Muhle, Oliver Müller und Carsten Stigge in die Tat umgesetzt wurde.

Das Holz hatten die Niedersächsischen Landesforsten zur Verfügung gestellt – damals noch für einen Schafkoben. Dieses Projekt konnte der Bürgerverein aber finanziell nicht stemmen. Heraus kam dann im Rahmen der Dorferneuerung der schmucke und feste Unterstand und damit der Abschluss der optisch gelungenen Anlage des Rastplatzes „Zur Sager Heide“.

Schmidtke lobt dörflichen Gemeinschaftsgeist

Bürgermeister Thorsten Schmidtke zeigte sich beeindruckt. „Jetzt ist hier ein richtig schöner Treffpunkt entstanden.“ Die Einwände von Skeptikern im Hinblick auf den Standort hätten sich nicht bewahrheitet. Schmidtke hoffte, dass die alten Bauten auf der anderen Straße bald Geschichte sein werden. Was aber durchaus länger halten sollte, „ist die dörfliche Gemeinschaft, die wir nicht nur hier, sondern mittlerweile in den meisten Gemeindeteilen vorfinden können. „Wir als Gemeinde profitieren auch davon. Es wird Geld und Manpower eingespart. Lasst in dieser Hinsicht nicht nach“, forderte er Heike Oltmann zu weiter guter Arbeit auf. „Mit dem Wechsel zu jüngeren Vorständen in den Bürgervereinen können wir immer mehr Gemeinsinn beobachten, dem sich viele Bürger anschließen, da sie sich angesprochen fühlen.“

„Wir möchten uns bei allen Helfern, den Landesforsten und den Sponsoren für die Unterstützung bedanken“, erklärte die Vorsitzende in ihrer Ansprache. Von den investierten 7500 Euro kamen 5000 Euro als Spende von der Exxon-Mobil. Dank galt Thomas Enneking, der zur Einweihung angereist war. Außerdem kamen noch einmal 500 Euro von der VR-Bank Oldenburg-Land West hinzu.

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Heike Oltmann:  „Es lief hier einfach alles Hand in Hand. Ob Sand vom Marktausschuss in Großenkneten, über Mithilfe der Gemeinde bis hin zur Messingplatte, die wir auf unserem Findling fest montiert haben und die alle Helfer und Sponsoren listet.“ Der Clou ist ein QR-Code zum Scannen auf der Platte. „So kommt man schnell auf unsere Internetseite und auch zu einer Preisliste, wenn die Anlage einmal für eine Feier genutzt werden soll“, meinte Heike Oltmann.

Mit Getränken, Grillfleisch und Klönschnack beschlossen die Sager, Haaster und Bisse­ler die offizielle Einweihung des Rastplatzes. Künftig werden Sabine Loschen und Alfred Kolodzie als Paten der Anlage darauf achten, dass alles seine Ordnung hat.

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