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Lindenstraße stirbt den Serientod
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Aktualisiert vor 4 Minuten.

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Lindenstraße stirbt den Serientod

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Rekruten machen Hauptmann unglücklich

08.12.2014

Wildeshausen „Über 150 Gildemitglieder kamen zu den vier Kompanieversammlungen“, teilte Manfred Wulf, Vorsitzender des Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit der Wildeshauser Schützengilde, am Sonntag mit. Traditionell finden die Kompanieversammlungen immer am Freitag vor dem zweiten Advent statt. Rück- und Ausblick sowie Anträge sind Themen der Versammlungen.

Aus Sicht der Kompanien ist das Gildefest 2014 wieder gut gelaufen. Durchweg lobten die Mitglieder die Organisation des Gildefestes sowie die tollen Bewirtungen bei den Kompanie. Eingehalten wurden auch die Jugendschutzbestimmungen.

In der vierten Kompanie Huntetor, die in der Gaststätte „Landhaus Thurm-Meyer“ tagte, sprach Hauptmann Artur Gabriel dagegen klare Worte. „Ich möchte mich entschuldigen für das Verhalten meiner Rekruten und zum Teil Mitglieder der Kompanie“, sagte Gabriel. Beim Ausmarsch am Pfingstdienstag hatten nur wenige das Quartier auf der Burgwiese bezogen. „Viele blieben gleich lieber am Marktplatz. Dass das auch noch meine Kompanie ist, hat mich richtig sauer gemacht.“

Gabriel sprach damit den Bier-Konsum vor dem Ausmarsch an. Auch die Zuordnung zu den Kompanien klappe nicht. Quartiere, die weiter weg liegen, würden nicht besucht – ein Thema, mit dem sich auch schon der Zukunftsausschuss der Gilde beschäftig hat. Meist seien es die Rekruten, die die Disziplin vermissen ließen. „Viele wissen gar nicht, wohin sie gehören“, hieß es in der Runde.

Kritik gab es bei den Kompanieversammlungen auch darüber, dass die Gilde stärker durchgreifen solle beim Abbrennen von Feuerwerkskörpern. Auch die Anzugsordnung und die Marschordnung beim Ein- und Ausmarsch lasse zu wünschen übrig. „Wir wollen keine Fahnen und Banner von einzelnen Klubs oder rosa Schirme“, so Hauptmann Jochen Meyer vom Westertor.

Ausblick auf 2015: Der Oberst hat den Ausschussvorsitzenden in der letzten Offiziersversammlung bereits den Auftrag gegeben, das Gildefest 2015 in traditioneller althergebrachter Art und Weise wieder vorzubereiten. Große Änderungen werden nicht erwartet.

Wie in jedem Jahr wurden wieder Anträge bzw.Vorschläge vorgebracht und diskutiert. Bei der Ratskompanie wünschte man sich, bei der Neufassung der Statuten wieder zu berücksichtigen, die Mitglieder der Ratskompanie mit weißen Fliegen auszustatten. Vom Westertor kam der wohl nicht so ernst gemeinte Antrag, man solle seitens der Offiziere dafür sorgen, dass auf dem Marktplatz ein Massagezelt aufgebaut werden solle.

Beim Cornauer Tor wurde bekannt gegeben, dass Wolfgang Brandt nach nunmehr 30 Jahren die Protokollführung abgeben wolle und dafür solle er besonders geehrt werden. Der Oberst der Gilde, Ernst Frost, forderte dazu auf, sich Gedanken darüber zu machen, wie man den Pfingstmittwoch wieder beleben könne und wer beim Seniorennachmittag die Bewirtung der Gäste übernehmen könne, da der Hausfrauenverein sich aufgelöst habe. Bekanntgegeben wurde auch, das auf der Generalversammlung in 2016 eine Beitragserhöhung vorgeschlagen werden soll.

Der Schaffer der Wildeshauser Schützengilde, Jörn Röhr, Majestät Jan Poppe, der Oberst sowie eine Vielzahl von Offizieren besuchten die einzelnen Kompanien. Gewählt wurden die Wahlmänner für die Schafferwahl, die am Pfingstdienstag um 22 Uhr im historischen Rathaus abläuft. Für die Ratskompanie wurden Josef Grote und Siegfried Graf gewählt. Cornauer Tor: Volker Schröder und Michael Rüdebusch. Westertor: Martin Laustroer und Dennis Neugebauer. Huntetor: Ingo Körber und Jan-Peter Biernoth.

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