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Aktualisiert vor 1 Minute.

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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Roter Montag im Rathaussaal lockt die Massen

22.05.2015

Wildeshausen Die „Red Boys“ gehören zum Pfingstfest wie Schwarzröcke, Papagoy und Ehrendamen. Seit Jahren sorgen die Routiniers während des Gildefestes für Musik und Stimmung im historischen Rathaussaal.

Die roten Jungs, das sind Bandleader Uwe Hinrichs (Akkordeon und Gesang), Schlagzeuger und Sänger Hartmut „Posi“ Posenauer sowie Hartmut Laue (Trompete) und Horst Leseur (Saxofon). Gespielt wird von Sonntag bis Mittwoch jeden Abend. Das Repertoire reicht von Schlagern und Volksmusik bis zu Oldies, Polkas und Walzern.

Doch natürlich hat die beliebte Band auch einige Neuheiten im Gepäck: So hat Hedwig „Holli“ Jüchter einen neuen Text zum Karnevalslied „Wenn das Trömmelche jeht“ beigetragen, und Bauhofmitarbeiter Michael Schröder gar einen komplett neuen Song mit dem Titel „Lied der Mannschaften“ geschrieben. Ergänzend dazu wird natürlich auch wieder der von „Posi“ und den „Red Boys“ kreierte Ohrwurm „Gildefest“ zu hören sein.

Neu ist diesmal auch, dass die „Red Boys“ ergänzend zu ihren Auftritten im Rathaussaal am Mittwoch von 19 bis 20.30 Uhr vor bzw. in dem kleinen Zelt auf dem Rathausplatz Musik machen und so die Szenerie beleben.

Nach besonderen Anekdoten zum Pfingstfest befragt, winkt „Posi“ lachend ab. Das würde den Rahmen sprengen. Aber dann hebt er doch den Pfingstmontag vor zwei Jahren hervor, als einige Pfingstclubs in roten Hemden ins Rathaus kamen – passend zu den „Red Boys“ eben. Damals wurde der Begriff „Roter Montag“ geprägt, der sich 2014 wiederholte und wohl auch in diesem Jahr wieder Farbe ins Spiel bringen wird.

„Ich glaube, die Leute mögen, dass bei uns jeder Ton und jeder Schlag live sind und nicht aus der Konserve kommen“, versucht der 65-Jährige Wildeshauser das Erfolgsrezept der Band zu erklären. Die Stimmungsmusiker sind demgemäß guter Hoffnung, dass ihr in diesem Jahr auslaufender Drei-Jahres-Vertrag ein weiteres Mal verlängert wird.

Pfingsten wird somit speziell für „Posi“ stressig bleiben, schließlich ist der Vollblutmusiker seit Langem auch Mitglied im Spielmannszug. „1975 habe ich zum ersten Mal den Zapfenstreich getrommelt, aber es kribbelt trotzdem jedes Jahr aufs Neue“, freut er sich schon jetzt auf den für ihn schönsten Abend des Gildefestes.

Auch diese anspruchsvolle Aufgabe wird er wohl noch länger ausüben, denn die Nachfolgersuche ist nicht leicht. Schließlich sei es etwas anderes, ob man zuhause in der Wohnstube trommle oder vor Tausenden auf dem Burgberg, schmunzelt der Routinier, dessen eigenes Lampenfieber sich über die Jahrzehnte fast ganz verflüchtigt hat.

Uta-Maria Kramer
Wildeshausen
Redaktion Wildeshausen
Tel:
04431 9988 2703

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