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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Rundgang unter Trommelklang

10.05.2012

WILDESHAUSEN Am Himmelfahrtstag, Donnerstag, 17. Mai, um 5 Uhr beginnt für die Wildeshauser Schützengilde und für viele am Gildefest beteiligte Vereine der Auftakt für das Gildefest. So wird, wie seit langen Jahren, mit dem Ausmarsch der Feuerwehr unter Beteiligung des Spielmannszuges Wildeshausen und des Blasorchesters Wildeshausen (BLOW) die Gildewoche eröffnet.

Es ist Tradition und in der Satzung der Gilde festgeschrieben, dass bei einem morgendlichen Gottesdienst der verstorbenen Mitglieder der Schützengilde gedacht wird. Wie in den Vorjahren findet auch 2012 ein ökumenischer Gottesdienst um 10.30 Uhr auf der Burgwiese statt. Der General der Gilde, Dr. Kian Shahidi, wird die Namen der verstorbenen Mitglieder der „Totenlade der Wildeshauser Schützengilde“ verlesen. Der Vorstand der Wildeshauser Schützengilde wünscht sich, wie in den letzten Jahren eine aktive Beteiligung der Gildemitglieder an diesem Gottesdienst.

Um 11 Uhr versammelt sich die Wachkompanie beim Zeughaus der Gilde im Krandel, um die letzten Vorbereitungen für das Gildefest zu treffen.

Anschließend marschiert das Tambourkorps der Gilde durch die Straßen der Stadt. Etwa alle 100 Meter erfolgt ein Lockruf. Um 14.30 Uhr beginnt die traditionelle Gildeversammlung der Schützengilde auf dem Rathaussaal. Die Tagesordnung ist in den Statuten festgelegt. Es geht um die Verlesung und Genehmigung des Protokolls der letzten Generalversammlung, die Berichterstattung über die bisherigen Festvorbereitungen durch die jeweiligen Ausschussvorsitzenden, die Beschlussfassung über den Ausschank von Freibier (Braunbier) an den Festtagen und die Bekanntgabe der Kompaniequartiere der einzelnen Kompanien.

Weiterhin lässt der Hauptmann der Wache, Hermann Johannes, auf dem historischen Rathaussaal das Tambourkorps antreten. Zusammen mit dem Schaffer der Schützengilde, Thomas Seyffart, führt der Hauptmann der Wache anschließend den Appell durch. Danach wird dem Oberst das Ergebnis gemeldet. Dieser lässt dann den „großen Marsch“ trommeln, um festzustellen ob das Tambourkorps für das Schützenfest entsprechend ausgebildet ist. Hier auch ein besonderes Augenmerk auf den Tambournachwuchs gelegt, die in der Regel auch noch einmal eine „Ehrenrunde“ drehen müsse, so Manfred Wulf von der Schützengilde.

Es erfolgt der dreimalige Rundgang unter Trommelklang durch den Rathaussaal. Der General entlässt das Tambourkorps mit dem Auftrag, den Wildeshauser Bürgern zu verkünden, dass das Schützenfest zu Pfingsten in althergebrachter Form zu Pfingsten 2012 gefeiert werden kann. Anschließend wird von allen Anwesenden das Wildeshauser Lied, und zwar alle fünf Strophen, gesungen.

Wulf: „Zu dieser traditionellen Gildeversammlung sind alle Gildemitglieder herzlich eingeladen. Der Vorstand der Wildeshauser Schützengilde freut sich über eine rege Beteiligung aller Mitglieder.“

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