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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Sie spielen demnächst auch in Berlin

24.09.2019

Sage-Haast „Beschlüsse, die am Biertisch gefasst werden, sind oft die dauerhaftesten. Politiker wissen das“, sagte Horst Hullmann bei seiner Festansprache im Landgasthaus Otte in Sage-Haast. Dort richtete die Jagdhornbläsergruppe Sager Heide nicht nur das Kreisbläsertreffen aus, sondern feierte auch ihr 50-jähriges Bestehen. Anlass, für den Leiter der Jubiläums-Jagdhornbläser, Einblick in die Anfänge der Gruppe zu geben.

An die Anfänge erinnert

Hullmann, der Leiter der Jagdhornbläsergruppe Sager Heide, erinnerte an das Jahr 1969 und das Schützenfest in Lüerte. Die Tischgesellschaft, darunter auch Gastwirt Heinrich Otte aus Sage-Haast, sprach über das Jagdhornblasen. Otte wirkte bereits seit einiger Zeit in der Bläsergruppe Barneführerholz mit, die aber zu dieser Zeit nicht mehr übte. Im Verlaufe des Gesprächs kam man überein, eine neue Jagdhornbläsergruppe zu gründen. Herberge sollte der damalige „Haaster Krug“ sein.

Die Grundkenntnisse von Heini Otte und später auch Wilfried Lüken, der die „Musik im Blut“ hat, waren Basis für die Gründung. Zu den Gründern zählen Walter Beneke, Karl-Hermann Ritterhoff (verstorben), Herbert Westphal, Werner Poppe und Heinz Otte (Spitzname Otten Hinze). Übungsleiter wurde Otto Krumland aus Oberlethe, der immer per Fahrdienst abgeholt und wieder zurückgebracht werden musste.

Nach 1974 übernahm Wilfried Lueken von Krumland die musikalische Leitung. Er hatte in Springe einen Korpsleiterlehrgang absolviert. Zu den Höhepunkten der nächsten Jahre zählten die Teilnahme an der Steubenparade in New York und ein Auftritt bei der Grünen Woche in Berlin. Selbstverständlich treten die Bläser bis heute auch bei vielen lokalen Ereignissen auf.

Mit Evgeny Yatzuk wurde die Gruppe fachlich verstärkt. „Heute können wir melden, dass wir ein reges Eigenleben führen und für die nächsten zehn Jahre gut aufgestellt sind“, betonte Hullmann.

Aufforderung an Jäger

Der stellvertretende Bürgermeister Hartmut Giese erinnerte an die Anfänge der Jagdhornbläserei. „50 Jahre sind für einen Verein eine beachtliche Zahl und eine Feier wie diese wert.“ Helmut Blauth, Vizepräsident der Landesjägerschaft, appellierte, die Meinungsführerschaft in Sachen Hege und Pflege zu behalten. Die Jagdhornbläser würden mit ihren Signalen in der Gesellschaft diese alte Tradition in Erinnerung rufen und dort auch ankommen. Die Jäger müssten weiter ihre naturnahen Aufgaben ausführen. Auch bei der Aufforstung des deutschen Waldes seien sie wichtige Ansprechpartner.

Die CDU-Bundestagsabgeordnete Astrid Grotelüschen lud die Jagdhornbläser Sager Heide zu einem Besuch nach Berlin ein. „Wir werden einen Termin finden. Dann könnt ihr den Jagdsignalen auch in Berlin Gewicht geben“, sagte sie.

Mit den Einzelvorträgen der Jagdhornbläsergruppen Korsorsberg, Dingstede, Harpstedt, Barneführerholz, Ganderkesee, Wildeshausen, Großenkneten und Sager Heide nahm das Kreisbläsertreffen seinen Lauf.

Eingebettet waren darin die Ehrungen langjähriger Jagdhornbläser in den einzelnen Gruppen, die Kreisbläserobfrau Anja Ahlers vorbereitet hatte.

60 Jahre ist Heinrich Lueken in der Bläsergruppe Großenkneten aktiv. Auf 50 Jahre bringen es Harro Frerichs (Wildeshausen) sowie Walter Beneke, Wilfried Lueken, Heinrich Otte, Werner Poppe und Herbert Westphal (Bläsergruppe Sager Heide).

Ines Köhler und Reimer Grape gehören seit 40 Jahren der Parforcehorngruppe Delmenhorst an. 30 Jahre sind Detlef Menkens (Großenkneten) sowie Heide Stöver-Frerichs, Ute Eikenroth-Frerichs, Karin Spille und Friedrich Hollmann (alle Wildeshausen) treu.

Bläser ausgezeichnet

Anja Ahlers und Rita Wöbken gehören der Bläsergruppe Dingstede seit 20 Jahren an. Zehn Jahre sind Gertraud Specht (Barneführerholz), Simone Neumann (Parforcehorngruppe Delmenhorst) und Jürgen Hillen (Sager Heide) dabei. Heike Frerichs und Michael Peißig blasen seit fünf Jahren in den Bläsergruppen Wildeshausen bzw. Sager Heide.

Mit dem gemeinschaftlichen Abschlussblasen und dem Signal „Auf Wiedersehen“ klang das Kreisbläsertreffen aus.

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