• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Sie rappen Texte über „das wahre Leben“

17.01.2019

Sandkrug Dicke Ketten um den Hals, auffällige Ringe und Tattoos: Keine Frage, Patrik Köhrmann (32) und Daniel Kretschmann (31) fallen auf. Wer sie jetzt automatisch in eine Schublade steckt, hat gerade das getan, worüber die beiden Streekermoorer sich in ihrem aktuellen Album Gedanken machen. „Schubladendenken“ heißt das Werk. Drauf zu hören sind fünf neue Stücke des Rapper-Duos, das sich in deutscher Sprache u.a. an „Fängen des Wahnsinns“, „Goldsand“, und Gleichgültigkeit („Krank, aber normal“) abarbeitet.

Das Schreiben von Texten und Songs „ist für uns wie eine Therapie“, sagt Patrik Köhrmann. Musikalisch orientieren er und sein Mitstreiter Daniel sich am Hip-Hop der 1990er Jahre. Ihr Anspruch: Wir machen keine Bühnenshow, sondern unsere Texte handeln vom wahren Leben. In der modernen Welt voller Fake-News wollen sie sich auf die Wurzeln und den Ursprung des Raps besinnen. „Zeige dich so, wie du bist. Nicht, wie man dich sehen will“, so Köhrmann.

Als musikalischer Gast ist Dunzo Donalds (Wisconsin/Milwaukee) bei dem Stück „Down to Earth (Goldsand)“ mit von der Partie. Abgemischt wurden die fünf neuen Songs wie schon das Ende 2017 erschiene Werk „Schattenakustik“ in der „Stereostube“ in Bad Oeynhausen. Das Grafikdesign stammt von André Zybell (Minden), der auch das Video zum Song „Wegweiser“ schuf.

„Schubladendenken“ ist genauso wie der Erstling „Sekunden, die zu Jahren werden“ (erschienen 2016) auf Streamingdiensten wie Spotify und Amazon Music zu hören. Patrik Köhrmann und Daniel Kretschmann kennen sich seit Kindertagen. 2004 nahmen sie ihren ersten Song auf. „Mit dem Mikro einer 13 Euro teuren Webcam“, erinnert sich Patrik. Ein Jahr später folgten ernsthaftere musikalische Gehversuche als „Asphaltdichter“. 2007 diente das Duo als Styling-Vorbild für Rapper im NWZ-Jugendmagazin „Inside“.

„Wo anfangs noch sinnlose aggressive Texte entstanden, entwickelten sie sich nach und nach zu Hip-Hop-Storytellern“, hieß es damals auf ihrer Homepage. 2014 veröffentlichten sie, erstmals unter dem Namen „Schattenakustik“ den Song Synapsenkino, der sich auf ihre eigene, Vergangenheit mit schweren gesundheitlichen Problemen bezog.

2018 war unter diesen Gesichtspunkten auch eher ein „Seuchenjahr“ für sie gewesen, daraus machen die beiden Männer kein Geheimnis. Für das Jahr 2019 seien sie aber nun um so mehr motiviert. Trotz diverser Probleme und Umstände wollen sie weiterhin bei ihrem Hip-Hop-Projekt nicht nachlassen, und planen für das 2019 neben ihren neuem Werk „Schubladendenken“ vor allem Wohnzimmerkonzerte im privaten Rahmen zu spielen.


Mehr Infos unter   www.schattenakustik.de 
Das Video zu „Wegweiser“ unter   https://youtu.be/cbrxqk6u6zo 
Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
Rufen Sie mich an:
04407 9988 2731
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.