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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Premiere mit der „Tüdelband“

18.06.2018

Sandkrug Rock und Pop „up Platt“ erlebten am Samstagabend fast 100 Besucher des Eröffnungskonzerts im Forum der Turn- und Sportgemeinschaft (TSG) Hatten-Sandkrug in Sandkrug. Zu Gast war die „Tüdelband“ aus Hamburg, die Bürgermeister Christian Pundt begrüßte. Er freute sich gemeinsam mit seiner Kulturbeauftragten Marianne Vieler-Bargfeldt, dass es den Sportlern gemeinsam mit den Mitgliedern des Hatter Kultur- und Tourismus-Vereins gelungen war, die Sportstätte in einen Konzertsaal umzufunktionieren.

Mire Buthmann (Songwriting, Gesang, Gitarre, Akkordeon) ist in der Nähe von Bad Segeberg aufgewachsen, übersetzt Texte ins Plattdeutsche und schreibt eigene Songs. Die ausgebildete Pianistin und Kirchenmusikerin für Populärmusik gründete die Band 2009. Gemeinsam mit Malte Müller (Schlagzeug, Gesang) aus Eckernförde, der auch die Orgelpedale für die Bässe bedient, bildet sie das verbleibende Duo eines Quartetts, das unter gleichem Namen mit Micha Hetmann und Lars Knoblauch über Jahre Erfolge feierte und in der „Blauen Maus“ das Album „Live op Amrum“ aufgenommen hatte, mit dem sie Bandgeschichte geschrieben haben. Sie betrachten das Livealbum als schönen Abschluss dieser Zeit. Zu zweit sei der Sound jetzt etwas kompakter, sind sie überzeugt, vielleicht auch moderner, auf jeden Fall intimer geworden.

„Wir können jetzt überall spielen, wo es eine Steckdose gibt“, sagte Mire, die auch den Konzertabend moderierte, „und es gibt einen weiteren großen Vorteil: Bisher musste ich mich umdrehen, wenn ich Malte sehen wollte, um mich mit ihm abzustimmen und Einsätze zu koordinieren - das brauche ich jetzt nicht mehr“.

Mit „To Hus“, „Op Land“ und „Blots wi Twee“ gewann die Interpreten im Handumdrehen die Sympathie des Publikums.

Nach „Gliek“ überraschte die Sängerin mit ihrem Song über Uwe: „Ok op de Arbeit dink ik jümmer blots an Uwe, dat wi tosamen Foffteihn maken un noch ganz anner Saken. Ji köönt nich glöven, wat he för’n smucken Kerl is. Sien Moors wöör ik ok geern mal knöstern oder glieks ganz un gor utklöstern. Bis zum offenbarenden Refrain: „So’n Schietdreck, Uwe steiht op Jungs“, der die romantischen Erwartungen der jungen Frau abrupt beendete.

Nach „Ganz goot“ und „Hilde“ konnten sich die Konzertbesucher in der Pause stärken und den Auftritt der TSG-Einrad-Akrobaten bestaunen. Mit „Stieg in“, „Schiedwedder-Blues“, „Buten an’t Meer“ und „Sommerkinner“ wurde das stimmungsvolle Konzert fortgeführt und nur mit den Zugaben „Koffer“ und „Leevde blift“ konnten die Musiker ihr Publikum zufriedenstellen.

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