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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Concordia hat Krise noch nicht überwunden

05.06.2019

Sandkrug Nicht nur harmonischen Gesang, sondern auch selbstkritische Töne hat es auf dem Sängerfest des Sängerbundes Concordia in der Aula der Waldschule gegeben. Für den Gastgeber, den Gemischten Chor Sandhatten, stellte Dieter Suhrkamp am Sonntag in seiner Rede fest: „Es fehlt die Man-Power für das Ausrichten eines solchen Festes. Wir sind in die Jahre gekommen.“

Die Zukunft des Sängerbundes, der aus sechs aktiven Chören besteht, ist weiter ungeklärt. Das macht sich auch in der Führungsebene bemerkbar. Burghard Oltmann ist nur noch in kommissarischer Funktion der Bundesvorsitzende – weil sich bislang kein Nachfolger gefunden hat, der die Verantwortung übernehmen will.

Oltmann, früher in Großenkneten und mittlerweile im MGV „Brüderschaft“ Wardenburg aktiv, wurde auf dem Sängerfest für 60 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Auf die gleiche Zahl an Jahren kommen auch Helmut Freese und Heino Deye (beid MGV „Frohsinn“ Hengstlage) sowie Manfred Oltmann (Gesangverein „Frohsinn“ Döhlen). Letzterer konnte die Auszeichnung nicht persönlich entgegennehmen.

Weitere Geehrte sind:
 50 Jahre: Bernhard Meyer (Döhlen)
 40 Jahre: Gunda Küther (Döhlen), Detmar Dirks, Heino Küther, Hermann Lueken (alle MGV „Hat Mann Töne“ Großenkneten), Herbert Weizmann (Wardenburg) und Karl-Heinz Jütting (Westerholt)
 25 Jahre: Rainer Edzards (MGV „Frisch Auf“ Halenhorst) und Dieter Schmidt (Wardenburg). Die Ehrungen wurden vom Ehren-Bundesvorsitzenden Jonny Seeger vorgenommen.

Der kommissarische Bundesvorsitzende, Burghard Oltmann, betonte in seiner Rede, dass er nicht an seinem Posten klebe. Er sei nur noch in dieser Position, weil er verhindern wolle, dass der Sängerbund sich vor seinem 120-jährigen Bestehen „sang- und klanglos“ auflöse. Er bat in Richtung aller Vereine darum, sich doch noch für die Vorstandsarbeit zu engagieren. Eine außerordentliche Jahreshauptversammlung wird wohl im Herbst über das Schicksal des Bundes entscheiden. Im Februar dieses Jahres war auf einer Versammlung des Sängerbundes ein Stimmungsbild eingeholt worden. Es sei gut, einen Bund zu haben, der einmal im Jahr die Mitgliedschöre zusammenführe. Ohne einen solchen Sängerbund würden es die einzelnen Chöre nicht einfacher haben und nach und nach verschwinden, so der Tenor.

Hattens stellvertretender Bürgermeister Uwe Hollmann verriet in seinem Grußwort den rund 260 Zuhörern, dass er selbst passives Mitglied im Gemischten Chor Sandhatten ist – mit der Betonung auf passiv. „Hätten sie mich mitsingen lassen, wären wir heute wohl nicht hier“, scherzte er.

Kirchhattens Pastor Jürgen Menzel erinnerte in seiner Ansprache daran, dass Musik auch in der Gemeindearbeit eine wichtige Rolle spielt. Wenn Musik und Gesang eine gute Botschaft transportierten, dann sei das etwas, das man vorleben könne.

Neben den sechs aktiven Chören Männergesangverein (MGV) „Hat Mann noch Töne“ Großenkneten, Gemischter Chor Germania Sandhatten, Gesangverein Frohsinn Döhlen, MGV Brüderschaft Wardenburg, MGV „Frisch auf Halenhorst“ und MGV Shantychor Oberlethe sind auch der MGV Frohsinn Hengstlage und der MGV Sängerrunde Westerholt Mitglieder im Bund. Beide Chöre sind allerdings nicht mehr aktiv.

Werner Fademrecht Hatten / Redaktion Wardenburg
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