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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Sarah Connor stimmt aufs Gildefest ein

02.06.2009

WILDESHAUSEN Aus zwölf Metern Höhe war er am Freitag noch aus dem Sprungturm des Luftlandeunterstützungsbataillons 272 in Oldenburg gesprungen. „Wer sich das traut, kann auch die offizielle Auftaktveranstaltung des Gildefestes moderieren“, sagte sich Gerhard Kindl. Der 62-jährige Hauptmann a.D. führte am Sonntagabend erstmals durch das Eröffnungsprogramm auf der Burgwiese. Erneut präsentierte die Wildeshauser Schützengilde eine gelungene Mischung aus Tradition und Moderne.

Premiere auch beim Feuerwerk: Zur Musik des Popstars Sarah Connor warfen Pyrotechniker Guido Wolff-Rohr und sein sechsköpfiges Team fantastische Bilder an den Abendhimmel. Zu Titeln wie „From Sarah with Love“ oder „Music is the Key“ waren – wen wundert’s – rote und goldene Farben dominant. Der Superstar aus Wildeshausen selbst wurde allerdings nicht auf der Burgwiese gesehen. Connor, der gerade erst vom Musiksender Viva in Oberhausen der Comet-Preis als „Beste Künstlerin“ verliehen wurde, war offenbar anderweitig im Einsatz.

Maulwurfshügel

Seit den Mittagsstunden hatten die Pyrotechniker der hannoverschen Firma Rohr, die bereits seit 1953 für die Gilde tätig ist, die Technik für die 15-minütige Show installiert. Für die Choreographie der computergesteuerten Lichteffekte hatten die Experten etwa zwei Wochen programmiert. Bei den Feuerwerksbatterien setzte man auf hochwertige Qualität, auch aus deutschen Landen. Für das farbenfrohe Connor-Medley war den Feuerwerkern der Applaus der etwa 4000 Besucher am Burgberg sicher.

Bilder, Berichte und NWZ TV-Beiträge im Gildesfest-Spezial

Nicht allein das Feuerwerk, auch der Aufmarsch des Tambourkorps, des Musikkorps Wittekind und des Spielmannszugs Wildeshausen trafen den Geschmack des Publikums. Herrlich anzusehen erneut der Parademarsch mit dem Offizierskorps, den Fahnengruppen und der Wachkompanie. Beim Abschreiten der Front mussten König Uwe Reinking, Schaffer Stefan Mahlstede, General Dr. Kian Shahidi und Oberst Ernst Frost nebst Adjutanten aufpassen, um nicht über einen der frisch aufgeworfenen Maulwurfshügel zu stolpern. Zuvor hatte der Fanfarenzug, geleitet von Vanessa Wulf, die Besucher am Burgberg musikalisch unterhalten.

Großer Zapfenstreich

Der Große Zapfenstreich bildete erneut das I-Tüpfelchen des Musikprogramms. Moderator Kindl, der eigentlich NWZ-Leser durchs Oldenburger Druckhaus führt, erläuterte die Bedeutung des Zapfenstreichs und führte auswärtige Besucher geschickt in die Gilde-Historie ein.

„Trotz düsterer ökonomischer Wolken lassen wir uns die Freude am Feiern nicht nehmen“, rief Gilde-General Shahidi in seiner Ansprache den Bürgern zu. Das Gildefest bereichere das Leben in vielfältiger Weise. Einen besonderen Gruß richtete Shahidi an Hermann Schröder, der seit 60 Jahren der Königskompanie angehört. Nach der Auftaktveranstaltung wurde mit „Promise“ im Festzelt und den „Red Boys“ im Rathaus gefeiert. Auch Kindl blieb noch lange. An diesem Dienstag marschiert das Regiment um 15 Uhr zum Königsschießen aus. Um 24 Uhr wird das neue Schafferpaar vorgestellt.

Stefan Idel Redaktionsleitung / Redaktion Wildeshausen
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