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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Kultur: Satirisches und Klangvolles im Waldpark

14.07.2014

Groß Ippener „Für mich ist das heute hier ein Glücksgriff“, blickte Franz Robert Czieslik am Sonnabend in Richtung seiner offenen Werkstatt und des Skulpturenparks am Baßmerhoop in Gr. Ippener. Gut 70 Gäste hatten sich eingefunden. Eine stattliche Besucheranzahl, wie der Gastgeber fand, und zugleich auch eine Werbung für sein ehrgeiziges Kunstvorhaben mitten in Mutter Natur.

Gekommen waren die Gäste, um die Harpstedter Streicher der Kreismusikschule Wildeshausen unter der Leitung von Ute Klitte in der freien Natur zu hören – aber auch, um einen Gang zu der „Waldgöttin“ und anderen Stelen-Skulpturen des Künstlern in dessen Waldpark zu unternehmen. Und ganz nebenbei gab es im Anschluss an das Waldkonzert auch noch eine Lesung von Robert Czieslik, der nicht nur Bildhauer, sondern Autor ist und unter dem Pseudonym „Franz Zehnbier“ eine Satirekolumne hat. „Ich bin gespannt, wie weit sich noch an die Ausführungen eines Herrn Gutenbergs erinnert wird“, sagte der Gastgeber im Gespräch.

Die Harpstedter Streicher absolvierten ihr Konzert im Rahmen eines Probenlagers. Ein Versuchsballon, dessen Umsetzung Ute Klitte an Franz Robert Czieslik herangetragen hatte; sie hatte um die Auftritts-Möglichkeit neben der offenen Werkstatt des Wahl-Ippeneraners gebeten.

Bei Getränken und Bratwurst nach dem Konzertende und der Lesung stand Czieslik für alle Fragen bereit. Stolz stellte er auch eine Weiterentwicklung in seinem Skulpturenpark vor. „Es kommen über das Wochenende gesehen so 60 bis 70 Leute hierher, um sich umzuschauen und Fragen zu stellen“, erklärte Czieslik. Klar sei, dass dann auch einmal eine Notdurft anstehe. Deshalb kreisten die Gedanken des Künstlers um eine praktikable Lösung. Heraus kam ein gutes altes Plumpsklo mit Bioklärung und Mini-Gebäude.

Der Skulpturenpark entwickelt sich stetig ein Stück weiter. Die offene Werkstatt, die Skulpturen auf dem Gelände sowie die Satirekomödie lassen den Besuch bei Franz Robert Czieslik zum Erlebnis werden. Seine Vorliebe für den Werkstoff Holz bleibt an erster Stelle: „Das ist für mich der Stoff, aus dem die Träume sind“, so der Bildhauer.

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