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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Schafkoben blitzeblank

03.05.2011

Die Güllefässer voll Wasser konnten die Mitglieder des Motocrossclub Wildeshausen kaum zählen, die im Vorfeld auf die vollkommen ausgetrocknete Rennstrecke in Aumühle gefahren worden waren. So wurde aus dem trockenen Sanduntergrund eine griffige Rennstrecke, die den Teilnehmern am dritten Wertungslauf des Niedersachsencups alles an Können und Kondition abverlangte (ovales Bild). Hergen Mehrtens, Vorsitzender des Niedersächsischen Motocrossclub (NMC), bedankte sich beim Ausrichter MCC Wildeshausen: „Hier ist ganze Arbeit geleistet worden, um die Strecke in einen Optimalzustand zu versetzen.“ 165 Starts erlebten die zahlreichen Zuschauer. Dazu spannende Rennen in sieben Alters- und Leistungsklassen. Auch der Vorstand des MCC war am Start. Vereinsvorsitzender Tobias Watzke sicherte sich im MX-I-Rennen einen vierten und im MX-II-Rennen einen fünften Platz. Sein Stellvertreter Lukas Kadereit wurde Zwölfter im MX-I-Rennen.

Zur Grundreinigung des Schafkobens nordwestlich von Holzhausen trafen sich die Mitglieder des Heimatvereins Düng­­strup am Sonnabendvormittag. Rechtzeitig zum Beginn des Wonnemonats Mai wurde der Arbeitsdienst anberaumt, um das komplette Inventar auszuräumen. „Alle Bänke und Tische kommen einmal heraus“, so Vorsitzender Hergen Stolle. „Dann wird ausgekehrt und alles wieder eingeräumt.“ Aber auch rund um den Schafkoben waren die Saubermänner aktiv. Grillplatz und das nahe Umfeld des Gebäudes befreiten sie von Unrat und Laub. „Wir wissen, dass viele hier am Schafkoben eine Pause einlegen. Bisweilen wird hier auch gegrillt. Deshalb war es jetzt notwendig, den Koben nebst Grillplatz für den Frühling herzurichten“, so Stolle. 1935 hatte Hergen Stolles Vater Otto den sechs mal acht Meter großen Koben dem Heimatverein gestiftet. 2007 fiel der Schafkoben einer Brandstiftung zum Opfer. Mit einem Investitionsvolumen von 35 000 Euro konnte das Gebäude wieder aufgebaut werden. Am 12. Juli 2008 fand die Einweihung statt. Anfang August lädt der Heimatverein zum jährlichen Schafkobenabend ein. Zuvor werden die Mitglieder Mitte Juni zu einem Tagesausflug starten.

Mit Posaunenchor, dem Setzen des Maibaums und dem Konzert von „Markus & Thomas“, Markus Haeger und Thomas Schlegel, begrüßten die Bewohner der Diakonie Himmelsthür und deren Angehörige am Sonnabendnachmittag den Frühling. Das traditionelle Frühlingsfest hatten zuvor Jörg Arendt-Uhde, Regionalgeschäftsführer der Diakonie Himmelsthür für die Region Niedersachsen Nord, sowie Pastorin Sabine Spieker-Lauhöfer offiziell alle Gäste begrüßt und zum Rundgang durch die kleine Budenstadt eingeladen. In der wärmenden Sonne ließ es sich gut aushalten. Begeistert wurde dabei das Konzert gefeiert, denn die Hits, die „Markus & Thomas“ spielten, kannte wohl fast jeder. Rund um war die ein Treff für Jung und Alt, für Bewohner und Angehörige. „Das ist auch der eigentliche Sinn dieser Veranstaltung, die Tradition hat und immer wieder gerne angenommen wird“, sagte Arendt-Uhde.

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Vor dem Vergnügen stand am 1. Mai für die Mitglieder des Modellbauclubs Wildeshausen (MCW) das Beseitigen einer Ansammlung von Blättern, Blütenpollen und mehr an. „Mit einer Harke haben wir die Masse vor unserem Steg aus dem Wasser geholt“, erklärte Arne Stauner, neuer Pressewart des MCW, beim Saisonstart am Annasee in Altona am Sonntagmorgen. Der Wind hatte die Blätter genau auf den Steg zugetrieben. Der Rest des Sees war vollkommen frei. Aber Modellbauer wissen sich zu helfen. Nachdem die klebrige Brühe beseitigt worden war, zogen die Boote sehr zur Freude von vielen Umstehenden ihre Kreise auf dem See.

Arne Stauner hatte dabei seinen Versorger „Delme-Tor“ mitgebracht. Ein Nachbau eines Versorgungsschiffes für Ölplattformen und mehr. Mit den zwei kräftigen Elektromotoren schob sich das 15 Kilogramm schwere Schiff naturgetreu mit großer Verdrängung durch die Fluten. Mit dem Modellschiff hat der Pressewart auch bereits am Hochseefahren für Modellboote auf der Flensburger Förde teilgenommen. Aber auch die anderen Neubauten zogen die Blicke der Besucher auf sich. Die Jugendlichen hatten die Gelegenheit, das Vereinsschiff, ein Flugsicherungsboot, mit der Fernsteuerung zu fahren. „So hoffen wir, auch einige neue Jugendliche in den Verein zu bekommen“, so Stauner.

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