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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Kulturprojekt: Schmetterling lässt Fantasie der Schüler fliegen

04.03.2011

ACHTERNMEER In der großen Pausenhalle der Grundschule riecht es am Donnerstagmittag ein wenig wie in einer Turnhalle nach zwei Stunden Sport. Theater und Tanz fordern halt den vollen Körpereinsatz. Theaterpädagoge Jörg Kowollik und Tänzerin Liesa Pieczyk, beide aus Oldenburg, proben hier mit den Erst- bis Viertklässlern für die Aufführung des Bilderbuchs „Die Werkstatt der Schmetterlinge“. Nur wenige Räume weiter bastelt eine andere Schülergruppe an Masken für das Stück, während gleich nebenan Mädchen und Jungen in einer Schulredaktion selbst geschossene Fotos sichten und Texte schreiben. An diesem Freitag um 16 Uhr wird die Schule das Ergebnis aller Arbeiten der Öffentlichkeit vorstellen.

Seit Montag beschäftigen sich alle Schüler mit dem Bilderbuch, das die nicaraguanische Schriftstellerin und Lyrikerin Gioconda Belli in den 90er Jahren veröffentlicht hat. Ihre Geschichte wirft beim Lesen und Betrachten die Frage auf, was aus den eigenen Wünschen und Träumen werden soll. „Gerade Kinder haben noch Vorstellungen, die wenig durch gesellschaftliche Zwänge und das Paradigma der Machbarkeit getrübt sind“, unterstreicht Schulleiterin Maria Wigger die Bedeutung der Lektüre. Zwei Schwerpunkte hat die Grundschule sich gesetzt: bei den Kindern Interesse an Theater, Musik, Tanz, Bildende Kunst, Video und Maskenbau zu wecken sowie die Kinder anzuregen, sich mit ihren eigenen Möglichkeiten auseinander zu setzen. Die musikalische Untermalung des Stücks besorgt eine experimentelle Musikwerkstatt unter der Leitung des Musikers Jochen Fried. Gemeinsam mit den Schülern hat er aus Verpackungsmaterialien Musikinstrumente gebaut und Soundcollagen entwickelt. Ute Bommersheim, Maskenbildnerin und Regisseurin, hilft den Mädchen und Jungen bei der optischen Umsetzung der Theaterinszenierung.

Medienpädagoge Fabian Becker hat mit seiner Gruppe ein Drehbuch geschrieben und steuert u.a. Videofilme realer Schmetterlinge bei. Die Plakate, auf denen das große Projektfinale angekündigt wird, stammen aus einer Kunstwerkstatt, außerdem gibt es eine Objekt- und Kostümwerkstatt und eine Gruppe, die sich mit dem Thema „Wandlungen“ befasst.

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Koordiniert werden die Gruppen von Theaterpädagoge Jörg Kowollik und den beiden Lehrkräften Nicole Kuszak und Frederike von Alten-Rocholz – die EWE-Stiftung fördert das vom Förderverein initiierte Projekt mit einer vierstelligen Summe. Dafür dankt Schulleiterin Maria Wigger besonders. „Das Buch zeigt eine schöne Vision der kreativen Kräfte, das Projekt hat eine Menge frei gesetzt“, lautet ihr positives Fazit.

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