• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Schnitger-Tage rücken Schatz in den Fokus

21.03.2016

Ganderkesee Thorsten Ahlrichs wäre vor gut einem Jahr wohl nicht Kreiskantor mit Sitz in Ganderkesee geworden, gäbe es in der St. Cyprian- und Corneliuskirche nicht diesen Schatz des weltberühmten Orgelbauers Arp Schnitger. Den Wert der 1699 von Schnitger errichteten und 1760 von Johann Klappmeyer um zwei Pedaltürme erweiterten Orgel möchte Ahlrichs mit einer Veranstaltungsreihe vermitteln, die in diesem Jahr Premiere feiert: Vom 1. bis zum 19. April steht das Instrument bei den Arp-Schnitger-Tagen im Fokus.

Der Schlusspunkt sei bewusst gewählt, betont Ahlrichs. Er erinnere an das 300. Todesjahr Schnitgers – 2019. Bis zu diesem Zeitpunkt will die Arp-Schnitger-Gesellschaft erwirken, dass die noch existierenden Schnitger-Orgeln zum Unesco-Weltkulturerbe erklärt werden (die NWZ   berichtete).

Ahlrichs’ Ziel ist es, über unterschiedliche Formate vielen Besuchern aus verschiedenen Altersgruppen einen Zugang zur Orgel zu ermöglichen. „Kunstwerke von so einem Rang stehen normalerweise in Museen und dürfen nur mit Handschuhen angefasst werden oder werden mit Panzerglas geschützt. Bei uns aber begleitet die Orgel seit vielen hundert Jahren die Menschen in Freud und Leid und ist in Konzerten vielfältig direkt erlebbar.“

Eröffnungskonzert

Eröffnet werden die Schnitger-Tage am Freitag, 1. April, um 16.30 Uhr durch den Hamburger Organisten Frank Vollers. Er wird Orgelwerke von Matthias Weckmann, Heinrich Scheidemann, Vincent Lübeck und Johann Sebastian Bach spielen.

Orgelführungen

Einen noch unmittelbareren Zugang zur Orgel bietet Thorsten Ahlrichs an den Sonnabenden, 2. und 9. April: Jeweils um 11.30 Uhr beginnen Orgelführungen, bei denen Ahlrichs den Besuchern gern gestattet, selbst Tasten des kostbaren Instruments zu betätigen. „Die Menschen können keine Beziehung aufbauen, wenn sie die Orgel immer nur von Weitem sehen“, ist er überzeugt.

La Ninfea

Weiter geht es am Sonntag, 10. April, mit einer Abendmusik des Bremer Ensembles La Ninfea. Beginn ist um 18 Uhr. Das Ensemble hat sich auf französische Barockmusik spezialisiert und nimmt seine Zuhörer mit in die Bastille im Jahre 1703 – zu einer Begegnung mit dem unbekannten Gefangenen mit der eisernen Maske („Le Masque de fer“). Karten sind ausschließlich an der Abendkasse erhältlich.

Nach(T)klänge

Auch ein Konzert für Nachtschwärmer bieten die Schnitger-Tage: „Nach(t)klänge“ hat Ahlrichs die Veranstaltung am Freitag, 15. April, 21 Uhr, überschrieben. Er selbst wird in der besonders illuminierten Kirche Werke von zeitgenössischen Komponisten spielen, die speziell für historische Orgeln komponiert wurden. Vorab bietet Ahlrichs um 20 Uhr im Gemeindehaus eine etwa halbstündige Einführung – den „Ohrenöffner“ – in die Werke des Abends ein. Zuhörer sind eingeladen, sich bei einem Glas Wein einstimmen zu lassen.

Kinderkonzert

Auch an Musikliebhaber ab sechs Jahre wenden sich die Arp-Schnitger-Tage: Am Sonnabend, 16. April, schließt das kleine Festival mit einem Kinderorgelkonzert. Gemeinsam mit dem Oldenburger Schauspieler Jarno Stiddien erzählt das Konzert von Johannes Matthias Michel mit Musik von Johann Sebastian Bach die Geschichte der Arche Noah. Beginn ist um 16 Uhr.

Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
Rufen Sie mich an:
04222 8077 2745
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.