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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Schnucken verlieren ihr Winterfell

28.05.2013

Wildeshausen Bald werden die Moorschnucken ihr Winterfell wieder los, denn am Sonntag, 2. Juni, lädt das Niedersächsische Forstamt Ahlhorn zur öffentlichen Schafschur zum Schafstall am Pestruper Gräberfeld ein. In der Zeit von 11 bis 17 Uhr können Interessierte sehen, wie die Moorschnucken vom professionellen Schafscherer „entkleidet“ werden.

Durch das kühle Frühjahr sind die Beweidung und die Schafschur vier Wochen später als gewöhnlich. Die Schafschur wird in diesem Jahr wieder mit Informationen des Forstamtes und vom Schäferhof Teerling begleitet.

Für das leibliche Wohl der Besucher gibt es Moorschnuckenbratwurst vom Grill sowie Kaffee und Kuchen. Wegen der großen Nachfrage wird die Hundeschule Charly Binger, auf einem Parcours außerhalb des Schutzgebietes Hundeübungen zeigen und für Fragen und Ratschläge zur Verfügung stehen. Revierförster Heiner Brüning aus Barnsdorf erklärte, dass durch die Einbeziehung der Hundeschule eine deutliches Zeichen für angemessenes Verhalten mit Hunden im Naturschutzgebiet gesetzt werden solle.

Mit der Schafschur geht die diesjährige Frühjahrsbeweidung des Pestruper Gräberfeldes zu Ende. Bereits im achten Jahr ziehen die Moorschnucken des Schäferhofes Teerling unter Aufsicht der Hobbyschäferin Regina Kolhoff über das 39 Hektar große Gräberfeld. Anschließend zieht ein Teil der 120-köpfigen Herde weiter zur „Glaner Braut“. Dort wird das ebenfalls unter Naturschutz stehende Großsteingrab seit nunmehr drei Jahren beweidet, um Pfeifengras sowie Birken- und Faulbaumaufwuchs zurückzudrängen.

Für die aus übernutzten landwirtschaftlichen Böden hervorgegangenen Heideflächen, die früher weite Teile des Oldenburger Landes bedeckten, war die Beweidung mit genügsamen Schafrassen traditionell die einzige verbleibende Nutzungsmöglichkeit. Die Beweidung erhielt aber auch die offene Heidelandschaft, die sich sonst über natürliche Ansamung von Bäumen wie Birke und Kiefer aber auch Eiche oder Wacholder wieder zu einer Waldlandschaft entwickelt hätte.

„Wir sind sehr zufrieden mit der Beweidung, einmal wie sie durch die Schäferin durchgeführt wird und auch das eigentliche Ziel, die Heideblüte zu fördern, wird gut erreicht“, erklärt Georg Schinnerer von der Naturschutzbehörde des Landkreises das Vorgehen der letzten Jahre.

Das Pestruper Gräberfeld ist mit dem Pkw über die K 248 zu erreichen. Das Forstamt rechnet mit hohen Besucherzahlen und empfiehlt deshalb, zu Fuß oder mit dem Rad zum Gräberfeld zu kommen.

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