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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Schöner fluchen auf „Ewe“

21.02.2013
Melina Nathalia Nußbaum spricht mit ihrer Mutter französisch und Ewe, eine afrikanische Stammessprache. Die Huderin ist in Togo geboren, einem westafrikanischen Land, in dem Französisch erste Amtssprache ist. Ihr Vater ist Deutscher. Die 14-Jährige erzählt der NWZ, warum sie am liebsten Ewe spricht.
Frage: Wie wichtig ist Dir Deine Muttersprache?
Melina: Sehr wichtig. Ohne Ewe zu sprechen, könnte ich mich gar nicht mit den Leuten in Togo unterhalten. Außerdem ist sie ein Teil der Landeskultur.
Frage: Wie hast Du sie gelernt?
Melina: Zuhause. In Togo wird in größeren Städten nur französisch gesprochen – und in den Schulen unterrichtet. Dort durften wir auch kein Ewe benutzen. Es ist eben die Sprache der Landbevölkerung. Wenn man einkauft oder ins Restaurant geht, steht dort alles nur auf Französisch. Ich finde das schade.
Frage: Macht Dir das Sorgen?
Melina: Ein bisschen. Viele afrikanische Länder werden zunehmend europäischer. Von unserer Tradition bleibt immer weniger übrig. Ich denke, man muss aufpassen, um die Traditionen zu erhalten.
Frage: Würdest Du mit Deinen Kindern auch Ewe sprechen?
Melina: Ja, so können sie etwas über ihre Herkunft und Wurzeln lernen. Meine kleine Schwester ist in Deutschland geboren. Mit ihr spreche ich auch viel ewe und französisch.
Frage: Deutscher Vater, togoische Mutter – wie sprecht Ihr zu Hause?
Melina: Englisch, deutsch, französisch und Ewe. Ich kann alles. Mein Vater ist im Nachteil. Der kann kein ewe und hat immer Sorge, dass wir Geheimnisse haben.
Frage: Hast Du eine Lieblingssprache ?
Melina: Ewe. Da kann man so schön fluchen, ohne dass andere etwas verstehen. Nette Dinge sage ich lieber auf Deutsch.
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