• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • Veranstaltungskalender
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
  • Über uns
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Auftritt: Schüler und Profis ziehen an einem Strang

21.11.2011

WARDENBURG Manege frei für die jungen Artisten der Zirkusschule „Circus Sternchen“ aus Sandkrug: Der Vorhang öffnet sich, die Scheinwerfer richten sich auf die große Bühne, die in der Turnhalle der Grundschule Wardenburg eigens für diesen besonderen Kulturabend aufgebaut worden war. Sanfte, ruhige Musik kündigt die ersten Darstellerinnen an. So stimmungsvoll war am Freitagabend der Auftakt zu einem großartigen Programm, das rund 150 Zuschauer in den Bann zog. „Gerechnet hatten wir mit 80 Gästen. Wir mussten sogar noch Stühle nachholen“, freute sich der Kulturbeauftragte der Gemeinde Wardenburg, Rolf Vergin, über die Resonanz.

Im ersten Teil des Abends zeigten die Nachwuchsartisten vom „Circus Sternchen“ in einem Mix aus Luft- und Bodenakrobatik, Equilibristik (die Kunst des Gleichgewichthaltens), Clownerie, Jonglage, Tanz und Pantomime ihr beeindruckendes Können. Eine Szene nach der anderen war perfekt aufeinander abgestimmt, sämtliche Choreographien, die die Artistiklehrer mit den Kindern und Jugendlichen einstudiert hatten, wirkten professionell. Für die vielen Gäste war es kaum spürbar, dass es sich bei den Akteuren „nur“ um Laien handelte, so perfekt wirkte die Aufführung.

Die echten Profis, Lisa Rinne und Andreas Bartl, vom „Circus UnARTiq“, versetzten das Publikum dann im zweiten Teil des Abends mit ihrer Show „Ohnmacht“ ins Staunen. Das Duo zeigte eine halbstündige, in sich geschlossene Performance, in der es um die Einbindung des Menschen in gesellschaftliche Strukturen ging, um die Kommunikation zwischen Menschen und deren geschlechtliche Rollen. Artistik war nicht Sensation, sondern wurde eingebunden als Ausdruck für die Idee dieses Stückes. Hinzu kamen schauspielerische Elemente, witzige Momente, skurrile Bilder und ein akustischer Hintergrund, der am Anfang dem Tontechniker mitleidige Blicke bescherte, dann aber als Unterstützung der Aktion auf der Bühne verstanden wurde.

Für die Initiatoren war dieser Teil des Abends ein Experiment: Wird zeitgenössischer Zirkus von Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern als Kunst angenommen? Die Reaktionen fielen überaus positiv aus: Die Kinder haben gelacht, geklatscht und die Darbietungen konzentriert verfolgt. Die Jugendlichen waren fasziniert von der Art, wie auf der Bühne innovativ und experimentell agiert werden kann. Viele Erwachsene konnten sich vom traditionellen Zirkus-Bild lösen und waren ebenfalls beeindruckt.

Zusammen mit dem ersten Teil des Abends konnten die Zuschauer ein breites Spektrum dessen, was Zirkus ausmacht, erleben: Jugendzirkus mit allen Facetten, professionelle Nummern und zeitgenössischer Zirkus mit seinen unendlichen Möglichkeiten. Insgesamt ergab sich ein rundes Bild, das vom Publikum mit einem Beifallssturm honoriert wurde.

 @ Mehr Bilder unter http://www.NWZonline.de/fotos-landkreis

Stephan Onnen Redakteur / Redaktion Oldenburg
Rufen Sie mich an:
0441 9988 2114
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.