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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Vereinswesen: Schützen geben noch nicht auf

09.01.2017

Steinloge Was will der Schützenverein Steinloge mit einem Grundstück machen, zu dem er keine Zufahrt hat? Diese Frage stand während der Jahreshauptversammlung auf dem Hof der Familie Martens an der Steinloger Straße im Mittelpunkt.

Es gab schon erfreulichere Anlässe zu Mitgliederversammlungen als eine Diskussion um Vereinsauflösung oder nicht. Schon im Juli des vergangenen Jahres hatte der Vorstand um den Vorsitzenden Stefan Teutenberg zu einem Infoabend eingeladen. Damaliges Fazit des Vorstandes: „Den Schießstand als Anlage können wir vergessen.“

Kein Zugang

Und auch am Freitagabend war klar, dass es mit dem Schießen auf der Anlage künftig nichts mehr werden wird. Ein neuer Pächter kaufte den gastronomischen Betrieb mit Nebengebäuden von Eigentümer Werner Bahrs. Im Schießstand wurden Angehörige des Käufers untergebracht. Zugang gibt es seitdem nicht mehr für die Steinloger Schützen.

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„So lange der Verein besteht, werden wir das Grundstück nicht verkaufen“, hieß es aus der Versammlung. Von Vereinsauflösung sprach dabei an diesem Abend niemand. Ganz im Gegenteil, denn der SV Steinloge wird in diesem Jahr 110 Jahre alt und soll in 2018 das Bundesschützenfest des Schützenbundes Lethe-Huntestrand ausrichten, wie auch Schützenbundvorsitzender Günter Behrens am Abend bestätigte.

Schließlich einigten sich die Schützenschwestern und -brüder darauf, den Verein weiter bestehen zu lassen. Bei einer Auflösung würde das gesamte Vereinsvermögen an den Oldenburger Schützenbund fallen. Das wollte niemand im Sitzungsraum bei Martens.

„Wir werden also ein Jahr so weitermachen“, fasste Teutenberg zusammen. Eine Möglichkeit sei auch, aus dem Schützenverein einen Traditionsverein zu machen. Wer schießen möchte, kann dies auf Einladung der Großenkneter Schützen machen, unterstrich Behrens als Vorsitzender des SV Großenkneten. Über eine Tagesversicherung könne auch der Versicherungsschutz abgedeckt werden.

Jahresbeitrag konstant

Nicht ganz einig war man sich über die Mitgliedsbeiträge. Kassenführer Jens Poppe fragte, ob er wieder einen Einzug machen solle oder nicht. Erhoben wird ein Jahresbeitrag von 30 Euro. Da aber das Vereinskonto im positiven Bereich steht, gab es Stimmen, die eine Aussetzung des Einzuges wünschten oder eine Halbierung des Jahresbeitrages. Schließlich einigte man sich per Abstimmung darauf, ganz normal den Vereinsbeitrag per Abbuchung zu erheben – auch im Hinblick auf das Bundesschützenfest im 111. Vereinsjahr (2018), für das auch ein finanzieller Rahmen vorhanden sein muss.

Außerdem sprachen sich die 23 der 79 Vereinsmitglieder dafür aus, wieder eine Kohlfahrt im Februar auszurichten. Auch andere gesellige Zusammenkünfte sollen beibehalten werden.

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