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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Seltene Schätze von Mutter und Sohn

11.01.2013

Dötlingen Die Kunst hat gleichermaßen ihr Leben bestimmt, auch wenn sie ganz unterschiedliche Wege beschritten haben. Marie (Mieze) Stumpe (1877-1946) malte mit großer Könnerschaft Landschaften und Stillleben. Ihr Werk gilt weitgehend als verschollen, oft befindet es sich in Privatbesitz. Ihr Sohn Christoph Castou (1899-1978, mit richtigem Namen Siegmund Christian Stumpe) machte in den USA Karriere, zunächst als Architekt, später als Maler mit seinen Werken des romantischen Realismus. In der Galerie Dötlingen kombiniert die Dötlingen-Stiftung jetzt eine Auswahl von Werken zu einer „Mutter und Sohn“-Ausstellung. Am Donnerstag stellten Thea Freiberg, Elke Tholen, Gunda Stolle und Galeristin Sibylle Rob die Werke zusammen. Am Sonntag, 13. Januar, 11.30 Uhr, ist die offizielle Eröffnung.

Vernissage

Um 11.30 Uhr beginnt am kommenden Sonntag, 13. Januar, die Vernissage zu der Ausstellung „Mutter und Sohn“. Harald Meyer übernimmt für die Dötlingen-Stiftung die Begrüßung. Gerti Essing und Thea Freiberg führen in die Ausstellung ein. Für Musik sorgen Rüdiger Zimmerningkat und Willi Krönke. Curt R. Lehmann, Keramiker aus Bissel, zeigt passende Objekte zu der Ausstellung.

Die Ausstellung ist bis 17. Februar zu sehen. Geöffnet ist mittwochs und donnerstags von 14 bis 18 Uhr, sowie sonnabends und sonntags von 11 bis 18 Uhr. Mitglieder der Stiftung betreuen reihum die Ausstellung.

Beide Künstler sind in einem Familiengrab auf dem Dötlinger Friedhof beigesetzt worden. Hier übernimmt die Dötlingen-Stiftung künftig die Pflege, berichtete Freiberg. Die Grabstätte der Stumpes liegt direkt beim Grab des Dötlinger Malers August Kaufhold, das bereits von der Stiftung gepflegt wird. Von der Familie Stumpe bekam die Stiftung im Gegenzug sieben Werke aus dem reichhaltigen Schaffen von Christoph Castou, die sie ab Sonntag erstmals präsentiert. Hinzu kommen Leihgaben.

Neben zwei Bildern aus dem eigenen Bestand zeigt die Stiftung auch das bekannte „Weiße Lilien“-Bild von Marie Stumpe, das früher in der Dötlinger Kirche hing und inzwischen im Neerstedter Rathaus zu sehen ist. Hinzu kommen einige Bilder von Privatpersonen aus der Gemeinde. Dazu gehören auch Bilder von der Hunte, denn Marie Stumpe malte in ihren vielen Jahren im Dorf immer wieder auch örtliche Motive. 1905 war sie nach Dötlingen gekommen, wurde Schülerin von Georg Bernhard Müller vom Siel und blieb bis 1936. 1939 besuchte sie ihren Sohn in den USA und blieb dort.

Bemerkenswert am Rande: Die Nachfahren der Künstler haben für die Ausstellung auch ein Fotoalbum aus den US-Zeiten sowie alte Fotografien, unter anderem auf einer großen Tafel, zur Verfügung gestellt. Sie runden die „Mutter und Sohn“-Gedächtnisausstellung ab.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/oldenburg-land 
Ulrich Suttka Stv. Redaktionsleitung, Großenkneten/Dötlingen / Redaktion Wildeshausen
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