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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Senioren schreiben fleißig ihre Erinnerungen auf

12.02.2014

Huntlosen Seniorenbeiräte aus Wardenburg, Harpstedt und Großenkneten wollen Bücher mit Erinnerungen und Erlebnissen von Senioren aus ihren Gemeinden herausbringen. Auf diese Aufgabe haben sie sich bei einem Seminar der Ländlichen Erwachsenenbildung in Niedersachsen (LEB) im Grünen Zentrum Huntlosen gemeinsam vorbereitet. An dem Seminar nahmen auch zwei Mitarbeiterinnen der Seniorenresidenz Hundsmühlen teil.

Wolfgang Stelljes, Journalist und Autor zahlreicher Bücher, darunter die Chronik der Gemeinde Wardenburg, diskutierte mit den Teilnehmern Fragen wie: Welche Geschichten sollen in die Bücher? Wie führt man am besten ein Interview? Wie macht man daraus einen guten Text? Und welche rechtlichen Fragen sind wichtig?

Es blieb nicht bei der Theorie. Gunda Döpken aus Wardenburg erinnerte sich in einem Interview an ihre ersten Schuljahre in Huntlosen und Westrittrum. Hans-Günther Gramberg, der in Hengstlage aufgewachsen ist, beleuchtete die Vor- und Nachteile einer Jugend ohne Handy. Margret Bädeker aus Harpstedt beschrieb nicht ohne Stolz, wie es 1987 auch dank vieler Spendengelder gelang, neue Glocken für die Kirche anzuschaffen. Und Hubert Malz erinnerte sich an seinen Hausbau in Achternmeer – dort sah es in den 1960er Jahren noch ganz anders aus als heute. Genau das ist auch das Thema des Buches, an dem Malz mitwirkt: „Senioren erinnern sich. Was es heute so in Wardenburg nicht mehr gibt“.

Neue Geschichtenschreiber und -erzähler sind herzlich willkommen. Sie können sich in Wardenburg an Klaus Schöttke und in Harpstedt an Heinfried Sander wenden. In Großenkneten hat Erika Aufermann bereits zahlreiche Geschichten gesammelt. Vorreiter ist der Seniorenbeirat in Ganderkesee, der sein erstes Buch im April 2012 herausgebracht hat. Ein zweites folgt in diesem Jahr.

Es liegt „ein Berg Arbeit“ vor ihnen – das wussten die Teilnehmer am Ende des Seminars mit Wolfgang Stelljes. Aber es ist eine Arbeit, die sich lohnt, die Begegnungen ermöglicht und die „immer wichtiger wird, auch für die Kinder“, so die einhellige Meinung. Veranstalter waren die LEB Oldenburg und das Seniorenservicebüro für den Landkreis Oldenburg.

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