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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Skerryvore bringen Schottischen Geist nach Hude

23.03.2015

Hude Wenn Skerryvore nach Hude kommen, dann richtig. Zwei Abende lang sorgten die sieben Vollblutmusiker für ein volles Haus im Kulturhof und Muskelkater in den Beinen des tanzwütigen Publikums. Als Abschluss ihrer Europatournee beehrten die Schotten den Klosterort für ein ganzes Wochenende und sorgten für den namensgebenden „Spirit of Scotland“.

Die Musiker Alec Dalgish (Gesang, Gitarre, Mandoline), Daniel Gillespie (Akkordeon), Martin Gillespie (Dudelsack, Whistle), Craig Espie (Fiddle), Fraser West (Schlagzeug), Jodie Bremaneson (Bass) und Alan Scobie (Keyboard) lieben ihre Musik und das merkt man.

So zu Beispiel bei dem Song „The Rut“ aus der Feder von Dudelsack-Spieler Martin Gillespie, der ganz spartanisch mit Fiddle, Dudelsack und Akkordeon besetzt einen ganz traditionellen schottischen Song darstellt. Dafür verließen die restlichen Bandmitglieder sogar die Bühne.

„So hat „Skerryvore“ vor zehn Jahren einmal angefangen“, erklärte Sänger Alec Dalgish, „damals waren wir noch ganz unschuldig und kannten noch keinen Whiskey“.

Dass sie sich vor allem musikalisch weiterentwickelt haben, zeigte die aktuelle Live-Version des Songs, in der die restlichen Mitglieder der Band kurz vor dem gefühlten Ende des Songs wieder auf die Bühne kommen und mit geballter musikalischer Kraft ein grandioses Finale des Instrumentalsongs spielen.

In „Walk with me“ kommen sie dagegen mit starken Countrymusik-Einflüssen daher, was den Tanzdrang der Zuhörerschaft natürlich nur gut tat.

Neben Craig Espie, der geradezu virtuos seine Fiddle bearbeitete, beeindruckte vor allem Sänger Alec Dalgish, der mit seinem intuitivem Gitarrenspiel, gepaart mit seinem Gesang schon fast ein bisschen an Ed Sheeran erinnerte. Und ein Highlight in fast jedem Song war der Dudelsack von Martin Gillespie, der einfach durchgehend beeindruckte.

Und auch wenn die Musik an diesem Wochenende einen großen Part eingenommen hat, hat sich der organisierende Verein Pro Musica Activa auch ein großes Programm rundherum einfallen lassen, um schottisches Flair in den Klosterort zu bringen. So veranstalteten die Organisatoren um Alfred Janßen und Martin von Maydell ein gemeinsames Haggis-Essen und eine humorvolle Einlage der Musiker Ian Bruce und Victor Busch.

Damit verkürzte der Verein die Wartezeit auf die nächsten Celtic Days, die – wie es scheint – von den Hudern dringend erwartet werden. Gerngesehen sind dort auch wieder Skerryvore, zwei Abende sind definitiv nicht genug.

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