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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Skulptur bleibt als Blickfang erhalten

20.10.2015

Hude Schon seit Anfang der 80er Jahre begrüßt eine Skulptur vor der Klosterschänke in Hude die Besucher des Klosterviertels. „Prävitales“ hat der Huder Bildhauer Wolf E. Schultz dieses „Wesen“ genannt. Schultz schuf die Skulptur Anfang der 80er Jahre im Zuge einer Künstlerwoche in Hude – ein Ergebnis seiner vielfältigen künstlerischen Auseinandersetzungen mit dem Gegensatz von Leben und Tod. Der Künstler, der damals noch in Hamburg lebte und später nach Hude zog, verkaufte die Skulptur seinerzeit an den Betreiber der Klosterschänke, Jens Burgdorf.

Kunstwerke

im öffentlichen Raum von Wolf E. Schultz sind in ganz Deutschland zu sehen.

Bisher entstanden weit mehr als 1000 Skulpturen und Plastiken aus Holz,

Stein, Bronze, Stahl, Aluminium und Kupfer.

www.wolf-e-schultz.de

Da der Zahn der Zeit an dem vergänglichen Material Holz nagte, haben sich Bildhauer und Gastwirt entschieden, dieses bedeutsame Werk des Künstlers jetzt durch einen Abguss in Bronze auf Dauer zu bewahren. Die Skulptur sei schließlich im Laufe der Jahre neben der Klosterruine zum Wahrzeichen der Gaststätte geworden.

Zahlreiche Gäste und Kunstinteressierte verfolgten die Enthüllung der Bronze-Skulptur. Es ist nach dem „Erfinder des Bettes“ bereits die zweite ehemals hölzerne Skulptur von Wolf E. Schultz, die durch einen Bronzeabguss den Hudern sozusagen für die Ewigkeit erhalten bleibt.

Die Enthüllung der Bronzeplastik bildete den Auftakt zur Vernissage der neuen Ausstellung „Black and White“ im Skulpturenhaus bei der Klosterschänke. Wie die NWZ  berichtete, werden im Skulpturenhaus, das im April 2015 wiedereröffnet wurde, jetzt regelmäßig themenbezogene Ausstellungen mit Werken des Huder Bildhauers präsentiert.

Und die Themen gehen Schultz nicht aus. Dabei sieht er seine Skulpturen als Spiegel von gesellschaftlichen oder persönlichen Ereignissen. Dazu gehören eben auch Themen wie Gut und Böse oder Leben und Tod. Die vielfältigen Nuancen zwischen Schwarz und Weiß sind in der aktuellen Ausstellung zu sehen. Der 75-Jährige Huder Bildhauer hat gerade wieder eine sehr intensive Schaffensphase. In seinem Atelier am Ladillenweg entstehen drei große neue Holzskulpturen.

Die Ausstellung „Black and White“ im Huder Skulpturenhaus bei der Klosterschänke ist jeden Sonnabend von 14 bis 18 Uhr sowie sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.

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