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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Skulpturenhaus zieht auf die Kegelbahn

07.04.2015

Hude Jetzt gibt es wieder ein „Skulpturenhaus“ in Hude. Am Ostersonnabend stellte der 74-jährige Künstler Wolf E. Schultz das neue Ausstellungshaus in der ehemaligen Kegelbahn der Klosterschänke der Öffentlichkeit vor. Wo einst die Kegler ihre Kugeln schoben, hat Jens Burgdorf, Gastronom der Klosterschänke, einen idealen Ort für die Skulpturen-Ausstellung des bekannten Huder Bildhauers ermöglicht.

Dafür bedankte sich Bürgermeister Holger Lebedinzew ausdrücklich. Er bezeichnete Wolf E. Schultz als Botschafter der Gemeinde, der die Kulturlandschaft nachhaltig bereichere. Nicht zuletzt deswegen habe die Gemeinde diese Art der Wirtschafts-, Kultur und Tourismus-Förderung unterstützt. Gleichzeitig bedankte sich Lebedinzew bei Jens Burgdorf für das gedeihliche Zusammenwirken und damit für den Fortbestand des Skulpturenhauses in Hude.

Daraus sprach auch ein Stück Erleichterung, denn nach Schließung des Ausstellungsortes am Mühlenweg, wo das Skulpturenhaus 20 Jahre für Besucher aus aller Welt offen stand, musste Schultz auf die Suche nach einer neuen Galerie für seine 111 Kunstwerke gehen.

Schultz zeigte sich von der Idee begeistert, die Dauerausstellung in die Klosterschänke zu integrieren. „Es ist schön zu sehen, wie durch Engagement von allen Seiten ermöglicht wurde, dass meine Dauerausstellung auch in Zukunft allen Huderinnen und Hudern sowie Gästen offen steht.“

In Anspielung auf die alte Kegelbahn sprach Schultz denn auch von der Skulpturen-Bahn und verwies zugleich auf einen Querschnitt seiner mehr als 40-jährigen künstlerischen Tätigkeit.

So reichen die ausgestellten Arbeiten von den Anfängen bis in die Neuzeit. Da erinnerte Schultz an den Saurier mit der Verletzung, eine der frühen Arbeiten, oder an eine aus einem Eichenast entstandene Figur, welche „Die Büchse der Pandora“ emporhalte.

Gleichzeitig gab der Bildhauer zu jedem Werk auch eine kurze Erklärung zum verwendeten Holz ab. Die Liste der Exponate ist lang. Das Beste ist, sich selber ein Bild im neuen Skulpturenhaus im Klosterviertel zu machen. Geöffnet ist die Ausstellung regelmäßig sonnabends von 14 bis 18 Uhr und sonntags von 10 bis 18 Uhr.


Mehr Infos unter   www.wolf-e-schultz.de