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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Skulpturenufer vor Verfall retten

21.11.2015

Hude „Wir müssen etwas tun, weil wir das Skulpturenufer als touristisches Highlight erhalten wollen“, sagte Hudes Bürgermeister Holger Lebedinzew in der Sitzung des Ausschusses für Wirtschaft am Donnerstag.

Die Gemeindeverwaltung hat jedenfalls empfohlen, im Haushalt 2016 die ersten 2500 Euro für Erhaltungsmaßnahmen bereitzustellen.

„Das wird nicht ausreichen“, erklärte der Bürgermeister. Schon vor Jahren war ein Bedarf von mindestens 5000 Euro geschätzt worden, um Erhaltungsmaßnahmen zu ergreifen. Getan hat sich seitdem aber nichts.

Das Skulpturenufer ist 1992 in Zusammenarbeit der Gemeinde Hude mit der damaligen Aktionsgemeinschaft für Hude und mit dem örtlichen Bildhauer Wolf E. Schultz entstanden.

Jetzt hat Künstler Wolf E. Schultz mit einem Antrag auf Bezuschussung von Maßnahmen im Bereich des Skulpturenufers erneut darauf hingewiesen, dass dringend etwas getan werden muss.

Eile geboten

Eine genaue Kostenschätzung gebe es noch nicht. Wolf E. Schultz habe vielmehr aufgelistet, was an technischen Maßnahmen notwendig sei, sagte der Bürgermeister.

Dabei gehe es vor allen Dingen auch um die vielen Groß-Skulpturen aus Holz, an denen der Zahn der Zeit zum Teil doch schon beträchtlich nagt.

„Wir müssen nächstes Jahr anfangen, sonst können wir die ersten Dinge abbauen“, erklärte der Bürgermeister.

Und dann sollte es seiner Ansicht nach in Etappen weitergehen, um diese einzigartige Skulpturenlandschaft für die Zukunft zu erhalten.

In der Ausschussrunde stieß das Vorhaben dann auch auf viel positive Resonanz.

„Das gehört zu Hude, es ist ein Begriff geworden“, meinte Peter Zwiener (SPD). Auch Hilko Finke (Grüne), sagte, dass es gut sei, etwas zu unternehmen.

Ausflugsziel

Das Skulpturenufer am Vielstedter Kirchweg, knapp 2000 Meter vom historischen Klosterbereich entfernt, gibt es jetzt seit 23 Jahren.

Seitdem ist es ein beliebtes Ausflugsziel in der Region, aber wird auch von vielen Hudern für die Naherholung genutzt. Viele genießen die Kunst in der freien Natur. Es gibt einiges zu entdecken.

Um die 40 Skulpturen aus Holz, Stahl und Stein, mit viel Witz, Ironie und Gesellschaftskritik kreiert, sind es, die den Betrachter zu jeder Jahreszeit auf dem knapp eineinhalb Hektar großen Areal in ihren Bann ziehen.

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