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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Laientheater: Skurrile Typen treffen Nerv der Darsteller

19.12.2014

Bookholzberg Wer mit einem Bauernschwank „op Platt“ rechnet, der dürfte beim neuen Stück der Speelkoppel Bookholzberg zunächst etwas die Stirn runzeln: Da läuft ein Obdachloser mit bunt blinkendem Dracula-Gebiss über die Bühne, während Frankenstein die Betreiberin eines Szene-Bistros das Gruseln lehrt und das Fernsehen über einen echten Kannibalen aus Sibirien berichten möchte. „Bistro Kannibaal“ passe mit seinen skurrilen Figuren genau in die Linie der Laientheatergruppe, findet Regisseurin Hannelore Koring-Schettgen. „Wir haben einen Hang zu außergewöhnlichen Stücken“, sagt sie.

Dass die Zuschauer bei der Premiere eine Welturaufführung erleben werden, ist der Freundschaft der Regisseurin mit der Dötlinger Autorin Helga Bürster zu verdanken. Letztere hat mit „Bistro Kannibaal“ erstmals ein Bühnenstück vorgelegt – und das passte wie die Faust aufs Auge. „Ich habe das Stück gelesen und war sofort begeistert“, berichtet Hannelore Koring-Schettgen. „Es war aus einem Guss – wir brauchten keinerlei Veränderungen vorzunehmen“, freut sie sich.

Im Mittelpunkt der plattdeutschen Gruselkomödie steht Karla, deren Imbiss in einem baufälligen Stadtviertel einer Luxussanierung geopfert wird. Die habgierige Bella Bruns will dort eine Event-Gastronomie betreiben. Doch Karla lässt sich nicht so einfach vertreiben – sie erhält Unterstützung von ihren Stammkunden, die sie ermutigen, vor dem neuen „Bistro Kanibaal“ einen Straßenimbiss zu eröffnen. Dann überschlagen sich die Ereignisse. . .

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Mit Christiane Geßner-Thesing, Herta Drebing, Peter Mienert, Andreas Drebing und Melanie Menge stehen sturmerprobte Darsteller auf der Bühne, die diesmal jedoch von zwei jungen Neuzugängen unterstützt werden. Vanessa Drieling (20) und Bruder Niklas Drieling (18) sind neu zur Truppe hinzugestoßen und haben eigens für ihre Rollen Plattdeutsch gelernt.

Ebenfalls ihr Debüt gibt Manuela Martens. Sie hat die Kulissen gemalt. Als Souffleuse fungiert Waltraud Navel-Timmermann, für den Bühnenbau zeichnen Andreas Drebing und Heiner Lehmkuhl verantwortlich. Letzterer steuert auch die Technik. Die Maske übernimmt Melanie Menge.

Mit der Auswahl ihres neuen Stücks haben sich die Mitglieder der Speelkoppel viel Zeit gelassen, wie Hannelore Koring-Schettgen berichtet. Den gesamten Sommer sei gelesen worden – bis schließlich Helga Bürster ihre Freundin, mit der sie vor längerer Zeit in Neerstedt Theater gespielt hatte, um ihre Expertise zu ihrem Bühnenstück fragte. „Das Stück war wie für uns geschrieben“, sagt die Regisseurin. Es sei ein echter Glücksfall gewesen, dass Helga Bürster der Gruppe das Stück direkt überließ.

An diesem Freitag steht für die Speelkoppel die erste Durchlaufprobe und zugleich die letzte Probe vor der Weihnachtspause an. Am Freitag, 23. Januar, wird das Stück dann ab 20 Uhr im „Schwarzen Ross“ in Bookholzberg uraufgeführt.

elf Aufführungen

Nicht nur in der Gemeinde Ganderkesee, sondern auch in Dötlingen und Hude gastiert die Speelkoppel Bookholzberg mit „Bistro Kanibaal“. Elf Termine stehen 2015 an: Freitag, 23. Januar: 20 Uhr, Premiere im „Schwarzen Ross“ in Bookholzberg; mit warmem Abendimbiss Sonntag, 25. Januar: 15 Uhr, Alte Schule, Hengsterholz; mit Kaffee und Kuchen Sonntag, 8. Februar: evtl. auf Hof Kunst, Schlutter Sonntag, 15. Februar: 15 Uhr, Schützenhalle Tweelbäke; mit Kaffee und Kuchen Freitag, 20. Februar: 20 Uhr, „Schwarzes Ross“, Bookholzberg; warmer Abendimbiss Sonntag, 1. März: 15 Uhr, Oberschule Bookholzberg; zugunsten des Fördervereins Sonnabend, 28. Februar: Haus am Wald, Immer; mit Kaffee und Kuchen Freitag, 13. März: 19.30 Uhr, Oberschule Ganderkesee Sonntag, 15. März: 15 Uhr, Theater Neerstedt; mit Kaffee und Kuchen Sonntag, 22. März: 14 Uhr, Gaststätte Menkens, Hoykenkamp; vorher Mittagstisch Sonnabend, 28. März: 20 Uhr, Feuerwehr Hude, Vielstedt

Karoline Schulz Redakteurin, Agentur Schelling / Redaktion Ganderkesee
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