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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Sommerfest wirkt wie ein Magnet

12.07.2011

Viel mehr geht nicht: 200 Gäste kamen am Sonntag zum VdK-Sommerfest auf die Diele des Hofs der Familie Kunst in Schlutter. Das sei denn wohl ein Rekord, meinte VdK-Vorsitzender Dieter Strodthoff gut gelaunt. Vor sieben Jahren hatte er, damals noch mit Willi Götze, das Fest eingeführt, zunächst bei sich zu Hause. „Kindern und Jugendlichen werden Freizeiten im Sommer geboten, aber für Ältere gibt es wenig Angebote“ – diese Beobachtung hatte den Anstoß gegeben. Zum ersten Fest seien 60 Gäste gekommen, im Folgejahr 80, dann 120 – so dass der VdK auf der Suche nach einem größeren Raum bei der Familie Kunst anklopfte. Das „Rezept“ des Sommerfestes ist einfach: Bei Kaffee, Kuchen, Gegrilltem und Musik (diesmal von den Bookholzberger Dorfmusikanten) gibt’s Zeit zum Klönen. „Viele sind froh, dass sie mal für ein paar Stunden rauskommen“, weiß Strodthoff. Logisch, dass für Auf- und Abbau, für die Ausgabe am Kuchenbüfett oder fürs Wenden am Grill jede Menge helfende Hände gebraucht werden. Da könne der VdK auf ein gutes Team bauen, so Strodthoff: Lieselotte und Helmut Petershagen, Marlies Großkopf, Dora Rieger, Kurt Neumann, Doris und Walter Maurer, Heike Schwarting, Waltraud Tönjes, Ilse und Heinz Strodthoff, Ilse und Richard Hinrichs sowie Strodt-hoffs Ehefrau Linda packen mit an. Weitere Mitglieder helfen daheim in der eigenen Küche, das Fest vorzubereiten: So standen diesmal 40 selbst gebackene Torten oder 26 Salate zur Wahl.

Wer bislang nicht wusste, wo der Hammer hängt, dem wollte am Sonnabend die SG Bookhorn weiterhelfen. Parallel zum Fußballtennisturnier bat sie auf dem Platz am Weberwinkel zum „Bookhorner Hammer“, einem Wettbewerb, bei dem es auf die Schussgeschwindigkeit ankommt. Dabei siegten Andre Eilers (Herren) mit 109 km/h und Miriam Nickel (Frauen) mit 69 km/h. Beide hatten den Wettbewerb auch im Vorjahr gewonnen. Beim Fußballtennis setzten sich, wie berichtet, die „Ballkünstler“ durch – zu denen neben Jens Winkel und Marc Hühn (rundes Bild, von links) auch Arne Bremermann, Marcus Kossen und Denis Carrilho (nicht im Bild) zählen.

Während am Weberwinkel der Ball im Mittelpunkt stand, bat Gästeführerin Helga Härtel auf die Fahrradsättel. „Land, Leute und ihre Hobbys“ wollte die Ganderkeseerin bei ihrer gleichnamigen Tour vorstellen, die nach Sethe und Landwehr führte. In Sethe hießen Adolf und Heike Stöver die Radlergemeinde willkommen, die hier zum Beispiel über eine selbst gedrechselte Standuhr von Adolf oder Webarbeiten von Heike Stöver staunte. Station Nummer zwei: das Anwesen von Christa Georgs. Hier schilderte der mitfahrende Adolf Stöver, wie einst mit Pferdekraft und Göpel landwirtschaftliche Maschinen angetrieben wurden. Zu guter Letzt kehrten die Radler bei Magdalena und Prof. Nikolaus Harders ein – wo sie bei einem Rundgang Einblicke zum Beispiel in den Instrumentenbau oder die Buchbinderei erhielten.

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Dass interessante Ausflugsziele absolut nicht nur in der Ferne zu finden sind, stellte am Sonntag auch die Dorfgemeinschaft Bergedorf unter Beweis. Gunda Hashagen hatte eine 37-Kilometer-Radtour in die Nachbargemeinde Hatten ausgearbeitet. Nach einem Vortrag in Kirchhatten über verkehrsschilderfreie Zonen („Shared Space“) sowie einem Mittagessen im dortigen Gasthaus Einfach schauten sich die Bergedorfer unter anderem bei Keramiker Martin McWilliam in Sandhatten um. Später steuerten sie Hatterwüsting an – um im Schmiedemuseum bei einer Schmiedevorführung dabei zu sein.

Viel Lob gab es für den Heimat- und Ortsverein Elmeloh/Almsloh, der am Wochenende das 50-jährige Bestehen feierte. Die Umgestaltungsarbeiten im Dorfgemeinschaftshaus und in dessen Außenbereich, die im Oktober vor drei Jahren begannen, hätten zu einem tollen Ergebnis geführt, bescheinigte Vize-Bürgermeisterin Christel Zießler: „Dieser Garten ist einfach himmlisch.“ Die Feier klang am Sonnabend aus mit einem Tanzabend mit Raphael Muller (die zunächst ebenfalls angekündigte Nina Beilemann war erkrankt), etwa 100 Gäste kamen. Alles in allem, so sagte Vereinsvorsitzender Reinhard Siemer hochzufrieden, sei das Fest ein großer Erfolg gewesen – „es hat die Erwartungen übertroffen“.

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