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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Spagat zwischen Fest und Last

31.05.2017

Wildeshausen „Das ist ein Live-Geschäft“, sagt Ludger Emken, Geschäftsführer des Vechtaer Zeltverleihers Otto Kühling. Auf dem Gildeplatz beaufsichtigt er den Aufbau des 40 mal 50 Meter großen Festzelts fürs Gildefest. „Man weiß nie, was kommt, wenn man ankommt. Aber heute war alles ganz unkompliziert.“

Als Festwirt arbeitet das Unternehmen nach eigenen Angaben seit rund 50 Jahren mit der Gilde zusammen. „Mit dem Fest sind auch die Aufgaben gewachsen“, sagt Emken. Das 2000 Quadratmeter große Zelt, laut Emken das größte freitragende Festzelt im norddeutschen Raum, ist ein sichtbarer Ausdruck dessen. „Wenn es am Sonntag hoch hergeht, sind hier bis zu 3500 Leute drin“, erklärt Emken. Rund 100 Mitarbeiter kümmern sich dann um die Gäste und den reibungslosen Betrieb im Zelt. Hinzu kommen etwa 30 Mitarbeiter des Sicherheitsunternehmens Elko. Sie übernehmen unter anderem Einlasskontrollen und stiften bei möglicher Unruhe im Festzelt Frieden. „Es ist gut, sie zu haben, noch besser freilich, wenn man sie nicht braucht“, sagt Emken.

Die Bewirtung im Festzelt betreibt Kühling in Eigenregie und mit eigenem Personal. „Man braucht vor allem viele Getränke“, betont Emken. Wie viel Bier an den tollen Tagen fließt, verrät der Geschäftsführer nicht. Auf dem Trockenen habe man aber noch nie gesessen.

Außerdem organisiert das Unternehmen die Beschickung des Platzes mit Verpflegungs- und Vergnügungsständen. „In diesem Jahr gibt es einen neuen Baguette-Stand, der auch eine große Auswahl an Brezeln hat“, kündigt Emken an. „Ansonsten arbeiten wir mit den bewährten Schaustellern der letzten Jahre zusammen. Bei einem Fest dieser Größe kann man auch gar nicht jedes Jahr alles neu erfinden.“

Seitens der Gilde ist Oberleutnant Frank Görke für den Festplatz zuständig. Seine Aufgabe ist vor allem der Kontakt mit der Verwaltung in Stadt und Kreis für Genehmigungen und Abnahmen.

Die größte Herausforderung ist für ihn der Spagat zwischen Gilde und Festwirt auf der einen sowie Anwohnern und Geschäftsleuten auf der anderen Seite. „Ich kann den Unmut der Geschäfte verstehen, wenn ihren Kunden die Parkplätze fehlen“, sagt Görke. „Und Ruhestörung ist auch immer ein Streitthema. Wir wollen, dass die Belastung für alle im erträglichen Rahmen bleibt. Man merkt schon“, fügt er schmunzelnd hinzu, „die Organisation ist eine sehr dankbare Aufgabe.“


Ein Video gibt es unter   www.nwzonline.de/videos 
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