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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Spenden und Steine

08.09.2017

Großzügige Spende aus dem Hause Salvana – Zestermann: Über einen Scheck in Höhe von 12 500 Euro konnte sich der Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Ahlhorn freuen. Der Vorsitzende des Vereins, Florian Reinke, und Ortsbrandmeister Carsten Rönnau, nahmen die Spende am Firmensitz an der Lether Gewerbestraße entgegen. Salvana-Verkaufsabteilungsleiter Josef Koopmann überreichte ihn. Die Unterstützung sei ein Zeichen der Verbundenheit der Firma mit dem Ort, erläuterte er. Seit 1991 ist der traditionsreiche Mineralfutter-Produzent mit Hauptsitz in Elmshorn auch in Ahlhorn ansässig, einer von drei Standorten in Deutschland. Der 28 Meter hohe Turm ist weithin zu sehen. Salvana zählt zu den marktführenden Firmen in der Branche. Für den Förderverein, 1994 gegründet, ist es die bisher größte Einzelspenden in seiner Geschichte, wie Reinke berichtet. Das Geld soll in Ausrüstungsgegenstände investiert werden.

Füsilier Johann Heinrich Cording verstarb auf einem Marsch am 19. Juli 1886 auf der Straße Zum Kuhberg an einem Hitzschlag. So steht es auf der Tafel. Ein Füsi... was? „Füsiliere wurden ursprünglich diejenigen Militärmitglieder genannt, die mit einem Steinschlossgewehr bewaffnet waren“, erklärt Thomas Bendfeldt, Mitglied im Bürgerverein Großenkneten.

Dem jung verstorbenen Soldaten widmet sich in Großenkneten ein Gedenkstein, der in den letzten Jahren durch Witterung und Moosbewuchs beinahe unleserlich geworden ist. „Wir waren auf einer Treckertour durchs Dorf und stellten fest, dass keiner von uns so richtig wusste, was es mit diesem Gedenkstein auf sich hat. Also habe ich angefangen zu recherchieren“, führt Thomas Bendfeldt weiter aus.

Er muss zugeben, das Unterfangen unterschätzt zu haben. Anstatt das Rätsel, wie angenommen, innerhalb von drei Tagen lösen zu können, brauchte er drei Monate. „Ich habe über hundert Jahre alte Kirchenbücher gewälzt, Friedhöfe abtelefoniert und den Stein geschrubbt, um die Schrift zum Vorschein zu bringen“, fügt der Großenkneter hinzu. Als der Text entziffert war, waren sich die Mitglieder des Bürgervereins einig: Die Passanten sollten in Zukunft wieder die Möglichkeit haben, den Hintergrund des Gedenksteins zu erfahren. Also traten sie an verschiedene Firmen heran. „Wir haben eine Plakette mit dem Text gravieren und diese dann auf hundert Jahre altes Holz anschrauben lassen“, sagt Rainer Kues vom Bürgerverein. Das Standbein ist aus Bongassi-Holz gefertigt: „Wir wollten gern Holz als Material, kein Aluminium oder so. Es soll ja auch das Flair eines alten Gedenksteins behalten“, berichtet Peter Stöhr weiter.

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