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Spiele verbinden die Nationen

14.09.2015
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Wardenburg Zum Spielfeld der Nationen wurde der Sportplatz an der Everkamp Schule am vergangenen Sonnabend. Unter dem Motto „Die Welt bewegt sich“ bot der Wardenburger Präventionsrat in Zusammenarbeit mit der evangelische Kirchengemeinde, Jugendpflege und vielen freiwilligen Helfern ein buntes Spiele- und Sportprogramm für Flüchtlinge und Mitbürger an. Kulturelle Brücken bauten die rund 200 Besucher bei Brettspielen wie „Mensch ärgere dich nicht“, Fußballspielen und Co.

„Nicht das Ergebnis zählt sondern der Spaß“, erklärte Bürgermeisterin Martina Noske in ihrer Willkommensrede. Freundschaftlich miteinander umzugehen sei das Ziel des Turniers, so Noske weiter.

Sami al Taha, 16 Jahre, und sein Freund Mohamad Aboelhuda Memeh, 18 Jahre, wärmten sich enthusiastisch für das Fußballspiel auf. Sami kam vor fünf Monaten nach traumatischen Erlebnissen aus Syrien mit zwei Schwestern und seinen Eltern in die Gemeinde (die NWZ  berichtete). Er möchte gerne Schauspieler werden. Mohamad stammt ursprünglich aus Syrien und brauchte zwei Monate für seine Flucht per Schiff und zu Fuß. Seine größten Wünsche sind es Deutsch lernen, Fußball spielen und Polizist werden.

Überall begrüßten sich Familien; entspannte Unterhaltungen entwickelten sich; im Hintergrund waren lachende Kinder zu hören. Auf den Bolzplätzen wurde fleißig gespielt und mitkickende Pastorin Imke Gießing berichtete nach Luft schnappend: „Beinahe hätten wir gewonnen.“

In einem persönlichen Gespräch lobt die Bürgermeisterin das starke Engagement der freiwilligen Helfer in der Gemeinde. „Für uns ist es wichtig, dass die Flüchtlinge, die zu uns kommen, auch bleiben dürfen. Eine spätere Abschiebung ist sehr demoralisierend für ehrenamtliche Bemühungen. Wenn die, teils traumatisierten Menschen, in der Gemeinde ankommen, möchten wir sie auch richtig annehmen. Wir brauchen unsere ganze Kraft für die, die hierbleiben, “ erklärte sie. „Eine Integration in einer dörflichen Struktur ist einfacher als in großen Städten. Wir stehen auch untereinander noch in stetem Dialog.“ Nach wie vor benötige die Gemeinde Wohnraum. Es könnten durchaus auch Zimmer mit Familienanschluss sein, so Noske. Bei der VHS Wardenburg werden Kurse für ehrenamtliche Integrationshelfen angeboten.

„Wir unterstreichen das Miteinander, ganz gleich welcher Herkunft. Beim VFR ist jeder Sportsfreund willkommen, “ bestätigte Ralph Wichmann vom VFR Wardenburg.

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