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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Borgward Arabella-Oldtimertreffen: Fräuleinwunder am Falkensteinsee

21.06.2019

Steinkimmen „Die kann man gut im Alltag bewegen“, sagt Oldtimerfan Wolf Petter. Gemeint ist die Borgward Arabella, die zeitweise auch als Lloyd Arabella gebaut wurde. Die Ära des kleinen Autos mit Heckflossen ist vorbei, Freunde hat der kultige Wagen aber auch heute. Einige davon treffen sich jetzt am Falkensteinsee – mit ihren Arabellas.

„Die Interessengemeinschaft Arabella-Freunde gibt es seit etwa zehn Jahren“, erklärt Organisator Uwe Pawelski, „uns geht es ums Bewahren und Aufbauen.“ 48 zahlende Mitglieder hat die Vereinigung von Enthusiasten, rund 300 Fans haben den Newsletter abonniert. „Den typischen Borgwardianern war die Arabella zu klein“, sagt er, „als wir zu Beginn in Bayern einen Club aufgemacht haben, waren wir nur vier Leute.“

Warum Arabella? Wolf Petter muss nicht lange überlegen: „Der Wagen ist einfach schön. Und es ist relativ leicht, Teile zu bekommen oder gemeinsam mit Mitgliedern welche anfertigen zu lassen.“ Dazu sei der Oldtimer eben alltagstauglich. „Was ein Polo einlädt, kann ich ganz locker einladen“, sagt er. Dabei hilft die umklappbare Rücksitzbank, die Anfang der 60er Jahre noch ein Novum war. „Die Arabella hieß auch ,Fräuleinwunder’“, erklärt Pawelski, „das war der deutsche Mini-Cooper. Sogar Dagmar Berghoff hat eine gefahren.“

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Ein Auto aus der Wirtschaftswunderzeit

Die Arabella wurde von 1959 bis 1963 von den Lloyd Motorenwerken in Bremen gebaut. Der Hersteller gehörte zur Gruppe von Borgward und fertigte die Wagen – mit besserer Ausstattung – auch als Borgward Arabella de Luxe.

Angetrieben wird die Arabella von einem eigens entwickelten wassergekühlten Boxermotor mit vier Zylindern, der zwischen 38 und 45 PS liefert.

In Sachen Ausstattung war die Arabella für ihre Zeit sehr modern: Ganzstahlkarosserie, eine Panoramaheckscheibe aus Sicherheitsglas und auch ein gepolstertes Armaturenbrett.

Immerhin 45 Teilnehmer des Freundeskreises werden in Steinkimmen erwartet, mit 20 Wagen – von insgesamt noch rund 115 zugelassenen Fahrzeugen in Deutschland. „Wir haben deutlich mehr Borgward Arabellas heute“, sagt Pawelski, „von den Lloyds haben nicht viele überlebt.“ Grund dafür seien viele Kinderkrankheiten, von denen die Exemplare des ehemaligen Bremer Autobauers geplagt wurden. „Im Sommer 1960 gab es eine Markenbereinigung bei Borgward, da fiel der Namen Lloyd dann raus“, weiß Petter.

Am Falkensteinsee treffen sich die Oldtimerfreunde zum ersten Mal. „Wir wechseln immer die Örtlichkeiten“, sagt Petter. Er selbst kommt aus Lemwerder und hat den See als Treffpunkt vorgeschlagen. „Das ist eine sehr schöne Anlage geworden. Die Mitarbeiter haben uns mit großer Begeisterung empfangen.“

Von Donnerstag bis Sonntag gastieren die Fahrer hier. Auf dem Programm stehen eine Ausfahrt nach Bremen, zum Schuppen Eins am Freitag, sowie ein Oldtimertreffen in Varel. Auch die Nachfertigung von Ersatzteilen wird gemeinsam besprochen.

„Wir versuchen auch, junge Mitglieder zu gewinnen“, sagt Uwe Pawelski. „Über den Club ist es auch nicht schwer, eine Arabella zu bekommen.“


Mehr Informtionen zur Borgward Arabella und dem Freundeskreis online:   www.arabella-freunde.de 
Arne Haschen Redakteur / Redaktion Ostfriesland
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