• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Dorferneuerung: Stele und Straßenschild erinnern an Werner Ganteföhr

23.05.2016

Hurrel Der Hurreler Dorfplatz heißt seit Sonntag offiziell Werner-Ganteföhr-Platz. Fast das ganze Dorf war gekommen, um gemeinsam mit Birgit Ganteföhr, der Witwe des 2013 verstorbenen Malers, Bürgermeister Holger Lebedinzew, Marlies Pape und Peter Zwiener den im Zuge der Dorferneuerung umgestalteten Platz seiner Bestimmung zu übergeben. Es war die Initiative von Zwiener und Pape, die dazu führte, dass der Platz direkt neben dem Haus, in dem Ganteführ 39 Jahre lebte, nach ihm benannt wurde.

„Wenn die Gemeinde Hude einem Menschen einen Platz widmet, muss dieser schon etwas bewegt haben“, sagte Lebedinzew in seiner Ansprache. Ganteführ sei ein kultureller Botschafter für Hude gewesen, mit seinen Werken – drei der schönsten hängen als Dauerleihgabe im Huder Rathaus – aber auch darüber hinaus.

So habe Ganteführ einen Prospekt gestaltet mit dem bis heute gebräuchlichen Slogan „Hude – zum Malen schön“. Auch als Mitbegründer der Künstlergruppe Atelier Hasbruch und des Kulturvereins Impuls habe er wesentlichen Anteil am kulturellen Leben in Hude gehabt.

Zweieinhalb Jahre nach seinem Tod sei ihr Mann in den Gesprächen in Hude immer noch präsent, sagte Birgit Ganteführ. Das er auch auf Dauer nicht vergessen werde, dafür sorge in Zukunft der Platz mit seinem Namen und die Stele.

Auf dieser ist neben einer kleinen Fotografie des 1933 in Herne/Westfalen geborenen Künstlers und drei seiner Werke vor allem Information zu seinem Leben und Schaffen zu finden.

Für diese Würdigung danke sie aber auch dem Dorf Hurrel der Gemeinde, so Birgit Ganteführ.

Dank sprach auch Bezirksvorsteher Uwe Ramke aus – der Verwaltung und dem Arbeitskreis gebühre Anerkennung für den schönen Dorfmittelpunkt den Hurrel gewonnen habe. Die eigentliche Leistung habe das Dorf selbst vollbracht, gab Lebedinzew zurück – und auch wenn Hude wirklich Stadt werden sollte, sollten die Dörfer um Hude immer die Dörfer bleiben in denen die Menschen gerne lebten und gemeinsam viel bewegten.

Christian Quapp Redakteur / Redaktion Bad Zwischenahn
Rufen Sie mich an:
04403 9988 2630
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.