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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Tanzbänder regeln Zelt-Zugang

14.05.2012

WILDESHAUSEN „Jung und Alt haben seit jeher zusammen ihr Gildefest gefeiert“, sagt Manfred Wulf vom Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit der Gilde. „Wir brauchen unsere Kinder und Jugendlichen als Garanten für zukünftige Gildefeste.“ In Absprache mit den Behörden und der Polizei habe die Gilde die Einhaltung der Jugendschutzbestimmungen in den vergangenen Jahren zum TopThema gemacht. Auch für das Gildefest 2012 wurde wieder ein umfangreicher Maßnahmenkatalog erarbeitet.

Geregelt werden soll vor allem der kontrollierte Zugang und der Aufenthalt auf Veranstaltungen der Gilde. Wulf: „An den jeweiligen Festtagen werden dazu wieder unterschiedlich farbige Tanzbänder für die Zeltveranstaltungen eingeführt.“ Diese seien wie folgt aufgeteilt: - Gildemitglieder und deren Ehefrauen, - Besucher über 18 Jahren, - Besucher unter 18 Jahren, - Besuchern unter 18 Jahren in Begleitung von Erziehungsberechtigten oder Erziehungsbeauftragten.

Gilde-Schatzmeister Siegbert Schmidt wies darauf hin, dass jeder Erziehungsbeauftragte maximal einen Jugendlichen beaufsichtigen darf; erziehungsberechtigte Eltern selbstverständlich alle eigenen Kinder. Dabei müsse der Jugendliche die schriftliche Erlaubnis des Erziehungsberechtigten bei sich führen. „Fehlt diese Erlaubnis oder kann die Aufsichtsperson nicht innerhalb einer kurzen, angemessenen Zeit erreicht werden, muss der Jugendliche die Veranstaltung verlassen.“ Ein Formblatt kann auf der Internetseite der Gilde (www.wildeshauser-schuetzengilde.de) unter „Gilde media downloads“ heruntergeladen werden und ist am Kassencontainer erhältlich.   Im Kassenbereich bzw. am Zelteingang erfolgt eine Kontrolle der Personalausweise. Die Schützengilde bittet dazu die Mitglieder, permanent ihre Gildeausweise zur Kontrolle bei Gildeveranstaltungen parat zu halten.   Der auch in diesem Jahr personell aufgestockte Sicherheitsdienst wird sowohl im Kassen- als auch im Eingangsbereich des Zeltes verstärkte Kontrollen – auch der mitgeführten Rucksäcke – durchführen. Im Festzelt selbst wird darüber hinaus permanent das Anwesenheitsrecht der Jugendlichen anhand der unterschiedlich farbigen Tanzbänder kontrolliert.   Vorsätzliches Kaufen von Eintrittsbändern für Erwachsene (ab 18 Jahre) für nicht legitimierte Personen (Kinder, Jugendliche, Jugendliche in Begleitung) wird strafrechtlich verfolgt. Weiterhin sind diese Eintrittsbänder vom Umtausch ausgeschlossen.   Ab 24 Uhr werden die Jugendlichen unter 18 Jahren, die nicht in der berechtigten Obhut einer Aufsichtsperson stehen, per Durchsage aufgefordert, das Festzelt zu verlassen. Diesbezügliche Kontrollen werden ebenfalls durch den eingesetzten Sicherheitsdienst vollzogen.

Ganz wichtig: Um den organisatorischen Ablauf beim Eintritt zu optimieren, insbesondere am Pfingstsonntag und am Pfingstdienstag, wird die Schützengilde weitere Kassenhäuschen für Barzahler in der Burgstraße und in der Kleinen Straße aufstellen. Allerdings bittet die Gilde alle Mitglieder und Gäste, sich bereits vor der Auftaktveranstaltung auf der Burgwiese die Tanzbänder zum Eintritt in das Festzelt abzuholen. Dies soll helfen, den großen Ansturm zu entzerren.

Major Siegbert Schmidt appelliert an alle Mitglieder der Schützengilde sowie die Gäste: „Bitte helft alle mit, damit auch beim Gildefest 2012 die allgemein gültigen Jugendschutzbestimmungen eingehalten werden, und schaut nicht weg, wenn es zu Missachtungen kommt!“

 @ Viele Berichte zur Gilde: http://www.NWZonline.de/gildefest

Weitere Nachrichten:

Polizei Wildeshausen | Schützengilde

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