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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Tastenakrobat packt das Publikum

11.02.2014

Kirchhatten Während der Hatter Kulturwochen haben in vielen Jahren zahlreiche nationale und internationale Künstler ihre Visitenkarten abgegeben. Die Kulturverantwortlichen um Marianne Vieler-Bargfeld waren zufrieden, wenn alle Plätze im zum Konzertsaal umfunktionierten Ratssaal besetzt waren.

Die Veranstaltung mit dem erst 19-jährigen Klavierkabarettisten Etienne Légat sprengte diesen Rahmen. Erstmals musste eine Meldung herausgegeben werden, dass das Konzert ausverkauft sei. Dennoch reichte der Platz nicht und es mussten zahlreiche Sitzplätze zusätzlich im Foyer aufgestellt werden.

Spiel mit Worten

„Ich gebe zu“, so Bürgermeisterin Elke Szepanski bei ihrer Begrüßung, „dass ich ein wenig skeptisch war, ob der zunächst eher sympathisch schüchtern wirkende junge Mann als Entertainer bestehen kann.“ Sicherheit schaffte dann Légats Kurzauftritt vor einem Jahr anlässlich einer deutsch-französischen Freundschaftsfeier, der mit einer ausgelassenen Polonaise gekrönt wurde. Jetzt war sie sicher, dass sich zum Ende des Konzerts jeder im Publikum den Namen Etienne Légat merken werde und dieser Künstler einen erfolgreichen Weg vor sich hat. Der erfindungsreiche Wortkünstler und Tastenakrobat brauchte dann auch nicht lange, um mit „Probleme, die ich früher noch nicht hatte“ und in Anlehnung an sein Vorbild Bodo Wartke „Teenager zu sein“ sein Publikum zu begeistern. „Da kann man nichts machen“ war seine erste Eigenkomposition, mit der Légat mit spitzem Humor und der Kunst des Wortspiels die Konzertgäste überraschte und immer wieder zu spontanem Szenenapplaus bewegte.

Einen Seitenhieb auf Dieter Bohlen konnte er sich nicht verkneifen und demonstrierte anschaulich mit Schlagzeilen aus Illustrierten, die ihm das Publikum zurief, wie leicht ein Schlager entstehen kann. Humorvoll präsentierte der jugendliche Entertainer anschließend das Stück „Asien“ aus dem Repertoire von Christiane Weber und Timm Beckmann, um wieder mit einer Anleihe von Bodo Wartke seinen fast 200 Konzertgästen diese Pause zu gönnen – die er sich auch selbst verdient hatte.

Finish auf Finnisch

Nach einer Hommage an die französische Partnergemeinde Auvers-le-Hamon mit „Un homme heureux“ von William Sheller startete der Künstler in den zweiten Teil seines „Klavierkabaretts in Reimkultur“ und erinnerte u.a. mit „Good Vibrations“ an die Beach Boys. Légat bedankte sich nach seinem Abschlusstitel „Klaus“ mit dem in vielen Sprachen gesungenen „I love you, Baby“ (passend zum Finish auch auf Finnisch) und wegen der Standing Ovations nach einem zweistündigen Konzert mit einem einfühlsamen „Gute Nacht-Lied“.

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