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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Verkehrte Bühnenwelt

24.03.2009

Spät, aber längst nicht zu spät, waren die Ganderkeseer Leichtathleten mit ihrer Kohlfahrt in diesem Jahr dran. Vielleicht war aber auch gerade das ein Grund für die gute Teilnahme: Rund 50 Sportler hatten sich am Sonnabendnachmittag in Falkenburg auf den Weg gemacht, um die Nachfolger der scheidenden Majestäten Carmen und Hein Hezemans auszuwählen. Und das sportliche Kohlvolk wurde selbstverständlich fündig: Silvia Braunisch und Inge de Groot führen die LGG nun ein Jahr als Kohlköniginnen.

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Ebenfalls am Ende der Saison stand am Freitagabend die Speelkoppel Hoyerswege. Sie beschloss nicht nur die Reihe von sechs Aufführungen im Rahmen des Niederdeutschen Theaters in der Aula des Gymnasiums. Für die Truppe um Herwig Kunst und Gerold Otte war es auch der letzte von elf Auftritten mit dem Dreiakter „Un nüms will de Vadder ween“. Und für dieses doppelte Finale hatten sich die Bühnenbauer etwas ganz Besonderes einfallen lassen: Angeführt von Volker Abel, Ralf Block und Heinz Strodthoff hatten sie die Bühne seitenverkehrt aufgebaut. „Damit hatten wir ganz schön zu kämpfen“, verriet Herwig Kunst, der den Brautvater Anton Stricker spielte. „Wo ist denn die Tür? Was machen wir jetzt?“, waren die ersten Reaktionen der Schauspieler. Selbst einen Umbau der Bühne hätten sie kurzzeitig ins Kalkül gezogen, verrät Rainer Vosteen. Aber die Bühnenbauer hatten an alles gedacht: Nicht einmal einen

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Akkuschrauber hatten sie dagelassen. „Also hieß es für uns: Da müssen wir durch. Textsicher waren wir ja“, so Vosteen. Und das hat so gut geklappt, dass das Publikum „wohl nichts gemerkt hat“ – und so konnten die Schauspieler nach der Aufführung auch kräftig lachen.

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Gut lachen hatten auch die Falkenburger Schützen am Wochenende. Nicht nur, dass die Damenabteilung ihr 40-jähriges Bestehen feierte, auch Vorsitzender Gerwin Meyer hatte seine Freude angesichts der vielen Gäste, die Sonnabend und Sonntag ins Schützenhaus gekommen waren. Sicherlich waren ihm alle Gäste lieb. Besonders gefreut haben dürfte er sich aber über das Kommen von Hartmut Pieken. Der Firmenkundenberater der Volksbank Ganderkesee-Hude hatte nämlich einen dicken Scheck dabei: 1000 Euro gingen an den Schützenverein. Und der kann das Geld gut gebrauchen, hat er doch für rund 22 000 Euro gerade die alte mechanische Schießanlage in eine elektronische umgebaut.

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Grund zur Freude auch bei den Jägern: Besonders viele Jubilare erhielten eine Treuenadel nebst Urkunde aus den Händen vom Ganderkeseer Hegeringleiter Jan-Bernd Meyerholz und seinem Stellvertreter Hartmut Warrelmann. 50 Jahre dabei sind Bruno Menkhaus und Wilfried Rock. 40 Jahre halten Hans-Günter Brack, Willy Innecken, Hartmut Strudthoff, Adolf Ohlebusch, Heiko Schütte, Janfid Diers, Magnus Denker, Dietmar Tönnies, Heinz Blankemeyer, Hans-Gerd Tönjes und Klaus Schmitt zur Stange. Auf 25-jährige Mitgliedschaft können Günter Westermann und Arnd Fischer zurückblicken. Mit Ausnahme von Innecken waren alle Jubilare persönlich zur Stelle, um die Ehrung entgegenzunehmen.

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Geehrt wurde auch Irmgard Lübbe (ovales Bild) am Freitagabend in Schönemoor. Die Seniorin erhielt vom Vorsitzenden des Kameradschaftsbundes, Helmut Otte, und im Namen von Harm Ehlers, Vorsitzender des Orts- und Verkehrsvereins Schönemoor, einen dicken Blumenstrauß. Viele Jahre hatte Irmgard Lübbe den traditionellen „Plattdeutschen Abend“ mitgestaltet. „Du warst immer bereit, im Dienste der plattdeutschen Sprache etwas vorzutragen“, würdigte Otte das Engagement. Im vergangenen Jahr war Irmgard Lübbe 80 Jahre alt geworden und hatte aus diesem Anlass ihren Rückzug aus der ersten Reihe der Plattsnacker in Schönemoor angekündigt. Zum Abschied ließ es sich die rüstige Rentnerin aber nicht nehmen, noch einmal ans Mikrophon zu treten. Ob’s wirklich das letzte Mal gewesen ist?

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