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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Viel Rot und viel Regen

08.12.2009

Kerzenlicht, ein geschmückter Weihnachtsbaum und viele Geschenke: Es war richtig gemütlich, als sich die jüngsten Lebensretter am Wochenende zur Nikolausfeier versammelten. Der Ortsverein Ganderkesee der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG), namentlich Sandra und Jürg Eggers, hatten keine Mühen gescheut und sogar einen Nikolaus organisiert, der die 26 Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren mit Süßigkeiten versorgte – natürlich erst, nachdem ein Gedicht oder ein Lied vorgetragen worden war. „Die Kinder sind ganz begeistert“, freute sich der zweite Vorsitzende Egmund Behrens, „es gab ein großes Hallo beim Wiedersehen“. Wegen der Renovierung des Hallenbades musste auch das Training der Jüngsten ausfallen, und sie konnten sich eine ganze Zeit lang nicht sehen.

„Wir sind froh, dass das Bad in dieser Woche wieder öffnet“, sprach Behrens den rund 450 Ganderkeseer DLRG-Mitgliedern aus dem Herzen. Voll ausnutzen können sie die Trainingsmöglichkeiten aber vorerst nicht. „Wir treffen uns bis Weihnachten nur noch zweimal.“

Häufig getroffen haben sich die Mitglieder des Ganderkeseer Lauftreffs. Sie haben sich das ganze Jahr über fit gehalten, was durch die Sportabzeichen-Prüfung – nicht zum ersten Mal – dokumentiert wurde. Gerlinde Brußen war sichtlich überrascht, als Werner Nolte sie jetzt zur Läuferin des Jahres kürte und ihr den Wanderpokal des Lauftreffs überreichte: Insgesamt 17 Aktive waren zusammengekommen, um Urkunden und Medaillen für den Erwerb des Sportabzeichens in Empfang zu nehmen. Dazu gehörte auch Ursel Tönjes, der Lauftreff-Leiter Nolte den Wanderpokal als Walkerin des Jahres überreichte.

Herbert Müller und Uwe Klein hatten im Sommer zum Training ins Stadion am Habbrügger Weg gebeten. Die Anstrengungen zahlten sich aus: Ursel Tönjes und Gernot Kauß schafften die zehnte und Angela Germer sogar die 15. Wiederholung des Sportabzeichens. Dafür werden sie demnächst noch vom Kreissportbund gesondert geehrt.

Außerdem absolvierten die Prüfungen Birgit Paetz (Silber, viermal), Ralf Krebs (Gold, fünfmal), Axel Hoppe und Dieter Soia (Gold, je sechsmal), Herbert Finke und Marlies Rodieck (Gold, siebenmal), Ronald Einemann, Gabriele Strehl, Marietta Klein und Manuela Zinnhardt (Gold, je achtmal), Juliane Kalkbrenner (Gold, 16-mal), Herbert Müller (Gold, 19-mal), Manfred Helmes (Gold, 21-mal) und Ursel Schill (Gold, 23-mal).

Zum ersten Mal fand am Sonntag eine Ausstellung im Foyer der betreuten Seniorenwohnanlage am Stockrosenweg statt. Unter dem Motto „Kunst und Handwerk“ präsentierten zehn Ausstellerinnen Fotografien, Glasmalerei, Stickkunst, Aquarelle, Seidenblumengestecke, handgenähte Teddybären. Organisatorin war Edda Hautkappe (ovales Bild), die seit mehr als vier Jahrzehnten in Ganderkesee zu Hause ist. Besucher wurden mit Glühwein, Kaffee und Kuchen bewirtet. Die Ausstellung war auf einen Tag beschränkt. Wer die Aquarelle von Edda Hautkappe sehen möchte, hat dazu auch künftig in der Seniorenwohnanlage Gelegenheit: Ihre Bilder schmücken dort längerfristig den Eingangsbereich.

Gut geschmückt war die Gaststätte Menkens in Hoykenkamp, als die Arbeiterwohlfahrt Schönemoor ihre Mitglieder zur Weihnachtsfeier einlud. Das gemütliche Beisammensein bei Kaffee und Kuchen wurde durch einige Geschichten und Lieder aufgelockert. Das Vorstandsteam um die Vorsitzende Ursula Ruhm hatte kleine Überraschungen für die Teilnehmer vorbereitet. Mit Grüßen des Kreisvorstandes war der AWo-Kreisvorsitzende Enno Götze-Taske dabei, ebenso wie die SPD-Ratsmitglieder Ursel Koß und Heinz-Peter Häger, sowie der VdK Schönemoor Ortsvorsitzende Erich Littek.

Zufrieden ist Rolf Lipphardt, Fachbereichsleiter im Berufsförderungswerk Weser-Ems (bfw) mit dem Existenzgründungsseminar in Bookholzberg für 23 angehende Heilpraktiker und Podologen. Die Podologen werden im bfw Bad Pyrmont ausgebildet. Neben eigenen Mitarbeitern sind auch externe Referenten für den Erfolg dieses Seminars verantwortlich. So waren in den Bereichen Praxisfinanzierung, Steuerrecht für Selbstständige und Versicherungsfragen ausgewiesene Fachleute aus der Wirtschaft tätig, ergänzt um ein Spezialcoaching für Existenzgründung.

Die Erfahrung zeige, dass der überwiegende Teil der Heilpraktiker und Podologen in die Selbstständigkeit geht. Laut Lipphardt verlässt kein Teilnehmer das bfw ohne einen tragfähigen Geschäftsplan. „Dies ist die Basis für den erfolgreichen Weg in die Selbstständigkeit. Ich bin immer wieder überrascht über die Kreativität und die Motivation in diesem Seminar.“

Wenn in Schönemoor von Nikolauslaufen die Rede ist, sind nicht nur Kinder mit im Spiel. Der Reit- und Fahrverein Schönemoor sorgt dafür, dass die Kinder auch ihre Ponys satteln. Anwohner rund um den Heider Ring und der Ruseler Straße sowie der Nebenstraßen können sich dann an kleinen Gedichten und Liedern erfreuen – und entsprechend Spenden. Im vergangenen Jahr wurden nicht nur die Kinder, sondern auch die Ponys reichlich bedacht. In diesem Jahr wurde das Nikolauslaufen von starken Regenfällen begleitet. „Letztes Mal waren wir unterwegs, bis die Beutel voll waren, dieses Mal hören wir auf, wenn die Kinder durchnässt sind“, kündigte Vereinschef Arthur Baumfalk vor dem Abmarsch an.

Mit reichlich Regen hatte auch die Nikolaus-Punsch-Feier zu kämpfen, die der Verein „Wir in Bookholzberg“ am Sonntag erstmals in Bookholzberg veranstaltet hat. Trotz der widrigen Umstände waren die Organisatoren am Ende mit der Resonanz sehr zufrieden. Die Veranstaltung soll auf jeden Fall nächstes Jahr wiederholt werden – nach Möglichkeit bei besserem Wetter.

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