• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Markt
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • LocaFox
  • Shop
  • Events
  • Tickets
  • nordbuzz
  • FuPa
  • Werben
  • Kontakt
NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Vortrag: Viele Klöster im Nordwesten ganz zerstört

15.11.2014
NWZonline.de NWZonline 2015-07-21T20:02:23Z 280 158

Vortrag:
Viele Klöster im Nordwesten ganz zerstört

Hude Dass die mehr als 1000-jährige Geschichte der Klöster viele Menschen fasziniert, zeigte der sehr gute Besuch einer Vortragsveranstaltung am Donnerstagabend im Huder Klostersaal. Hermann Schiefer, Landesdenkmalpfleger im Ruhestand, sprach vor mehr als 80 Zuhörern über die Klöster im Nordwesten.

Vortragsreihe

Der Vortrag „Klöster im Nordwesten“ war der erfolgreiche Auftakt einer Veranstaltungsreihe des Monumentendienstes zum Thema „Historische Gebäude im Fokus“.

Weiter geht es am Donnerstag, 20. November, um 19 Uhr, mit dem Thema „Folgeschäden vermeiden – Energieberatung in der Baudenkmalpflege“. Heike Heilig, Architektin und Energieberaterin der Baudenkmalpflege, hält den Vortrag im Karkenhus, Markt 5, in Großenkneten.

Reetdächer sind das Thema am Mittwoch, 26. November, 19 Uhr, im Schützenhof unter den Linden in Dötlingen, Rittrumer Kirchweg 6. Unter der Überschrift „Verringerte Lebensdauer aus wirtschaftlicher Sicht“ referiert Prof. Dr. Gunter Schlechte, Sachverständigen- und Forschungsbüro, Bockenem.

Anmeldungen werden erbeten unter Telefon   04471/ 948417 (Mail:kontakt@ monumentendienst.de). Teilnahme ist kostenlos.

Schiefer spannte dabei den Bogen von den ältesten Klöstern am östlichen Mittelmeer über die Klöster in Bayern bis hin zu den mehr als 30 Klöstern, die es einmal in Ostfriesland gab, von letzteren blieb oft nur ein kleiner Schutthaufen. Enteignet, vertrieben, geplündert, abgebaut – das war das Schicksal vieler Klöster im Nordwesten. Auch in Hude stehen nur die Ruinen der einst stolzen Klosteranlage.

„Auch Ruinen sind ewige Baustellen“, so Schiefer. Man müsse sich kümmern, damit die Natur sich nicht alles zurückhole.

Hier setzt die Arbeit des Monumentendienstes ein. Dessen Spezialisten haben sich erst vor einigen Wochen auch die Huder Ruine angeschaut, wie Martin Schiebe vom Team des Monumentendienstes berichtete. Mit der Hubbühne waren die Inspektoren ganz oben auf den Säulen. Kleine Reparaturen wurden gleich erledigt. Gerade auf die Stellen, auf die der Regen prassele, müsse das Augenmerk besonders gerichtet werden, so Schiebe.

Der vor zehn Jahren gegründete Monumentendienst (Initiative der gemeinnützigen Stiftung Kulturschatz Bauernhof) rückt mit seiner derzeitigen Vortragsreihe historische Gebäude in den Fokus. Um diese „Schätze“ in der Region kümmern sich die unabhängigen Techniker. Eigentümer werden bei der Erhaltung und Bewahrung unterstützt. Der Monumentendienst bietet seine Dienste für alle Gebäude an, die vor 1945 errichtet wurden. Sie müssen auch keine Baudenkmäler sein. Der Kreis Oldenburg fördert die Kosten für die Begutachtung oder Wartung mit 50 Prozent.

Mehr zu den unabhängigen Dienstleistungen des Monumentendienstes im Internet:


     www.monumentendienst.de