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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Kunst: Viele Seiten eines Dötlinger Malers sehen

04.01.2016

Dötlingen Gleich an drei Stätten am Rittrumer Kirchweg in Dötlingen stellt die Dötlingen-Stiftung bis zum 14. Februar die Werke ehemaliger Dötlinger Künstler aus. Während in der Galerie Dötlingen und dem Heuerhaus-Café Arbeiten von Otto Pankok und dessen Tochter Eva zu sehen sind, können in der Müller-vom-Siel-Kate Bilder des 2010 verstorbenen Dötlinger Kunstmalers Kurt Ehrhardt betrachtet werde.

Aquarelle, Acrylbilder und Bilder in Mischtechnik aus dem Nachlass von Ehrhardt zieren die Wände der Kate. Kurt Ehrhardt gilt in der ehemaligen Künstlerkolonie als einer der wichtigsten zeitgenössischen Maler. Kunst war für ihn zeitlebens eine Voll­endung, die immer wieder Neues ans Tagelicht brachte. Es war für ihn ein kreativer Prozess, diese innerliche Auseinandersetzung mit den Themen seiner Bilder.

Öffnungszeiten

In der Müller-vom-Siel-Kate sind die Bilder von Kurt Ehrhardt bis zum 14. Februar stets am Sonnabend und Sonntag von 11 bis 18 Uhr zu sehen.

In der Galerie Dötlingen und im Heuerhauscafé sind bis 14. Februar die Bilder von Otto Pankok und Eva Pankok ausgestellt: Mittwoch, Donnerstag und Sonnabend, 13 bis 17.30 Uhr, und Sonntag, 11 bis 18 Uhr.

Lieblingsmotiv Kurt Ehrhardts ist der Mensch. Vor allem der weibliche Körper hatte es ihn angetan, wie zum Beispiel in einer seiner bekanntesten Arbeiten „Die emanzipierte Frau“. Ein weiblicher Akt mit Motorrad und zweifelnden Gesichtern. Aber auch sonst stand der weibliche Körper oft im Mittelpunkt. Mal wollüstig, mal frech, mal emanzipiert.

Die Ausstellung in der Müller-vom-Siel-Kate zeigt aber auch den anderen Ehrhardt. Landschaften in Aquarell, detaillierte Stillleben oder ein Selbstporträt sind zu sehen. Nicht zu vergessen der nachdenkliche „Clown“. Eine gelungene Arbeit aus den entrückten Welten des Zirkus.

Erst im Alter von 67 Jahren wurden Staffelei, Ölfarben und Pinsel Lebensmittelpunkt für Kurt Ehrhardt. Er durchlief wohl die kreativste Phase seines Lebens. Dazu gehörte auch die Ausbildung bei dem aus Polen stammenden Kunstmaler Heinz Broszka.

Unter dem Strich eine interessante Ausstellung, die sich Kunstfreunde nicht entgehen lassen sollten. An den Wochenenden ist die Erinnerung an Kurt Ehrhardt in der Kate zu sehen. Sie wird von der Dötlingen-Stiftung betreut.

Am Sonnabend hielt Walter Ulrich in der Kate die Stellung. „Heute ist es ruhig, aber am Neujahrstag kamen viele Kunstinteressierte, um sich die Ausstellung anzuschauen und natürlich auch die Werke von Eva und Otto Pankok.“ Über diesen Teil der Ausstellung hat die NWZ  schon ausführlich berichtet.

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