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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Archäologie: Wo Funde aus der Eisenzeit zu sehen sind

06.08.2020

Visbek /Wildeshausen Archäologie ist nicht nur in Wildeshausen, wo das Urgeschichtliche Zentrum entstehen soll, ein großes Thema. In der Nachbargemeinde Visbek gibt es seit 2018 das „Archäo“ mit Funden aus der Eisenzeit, in der die Menschen in der Region sesshaft wurden.

Mit 24 350 Euro fördert nun der Bund die Erweiterung des „Archäo Visbek“. Diese Nachricht hatte die Bundestagsabgeordnete Silvia Breher (CDU) bei ihrer Stippvisite in Visbek im Gepäck. Das Geld kommt aus dem „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen“, das dem „Bundesprogramm Ländliche Entwicklung“ (BULE) zugeteilt ist.

Heimatverein aktiv

„Ohne ehrenamtliches Engagement gäbe es dieses Programm gar nicht“, sagte Breher und lobte den Heimatverein Visbek, vertreten durch dessen Vorsitzenden Manfred Gelhaus. „Sie machen das mit Ihrem Engagement erst möglich.“ Der Heimatverein kümmert sich ehrenamtlich um alle Belange rund um das „Archäo Visbek“.

Visbeks Bürgermeister Gerd Meyer bedankte sich für die Unterstützung aus Berlin. „Hier sieht man, was man mit Förderprogrammen erreichen kann, auch kurzfristig“, sagte er und spielte auf die kurze Zeit zwischen der Einreichung des Antrags Mitte Mai und dem jetzt vorliegenden positiven Bescheid an. „Das ist eine Riesenwertschätzung, gerade für die Ehrenamtlichen“, betonte er.

Mit dem Geld, das von der Gemeinde um 8000 Euro aufgestockt wird, soll die Ausstellung im „Archäo Visbek“ bis zum Jahresende erweitert werden. Vorgesehen ist dabei, an das Grundkonzept der vorhandenen Ausstellung anzuknüpfen. Diese vermittelt den Besuchern den Eindruck, inmitten einer Ausgrabung zu stehen.

In Zukunft können die Gäste, wenn sie die Ausstellung im hinteren Bereich verlassen, über den Flur in einen 17,5 Quadratmeter großen Raum gehen, der wie ein Grabungszelt von innen gestaltet werden soll. Aktuell wird er als Arbeits- und Bibliothekszimmer genutzt. Der Flur soll mit Bauzaunelementen ausgestattet werden, durch die man auf die Rückwand eines Bauwagens schaut und an denen Informationstexte und Grabungspläne ausgehangen werden. Man gelangt somit von der Ausgrabung in den „Backstage-Bereich“, in dem die Funde bearbeitet werden, erklärte Manfred Gelhaus bei einer Besichtigung. Im neuen Raum sollen vorwiegend Funde aus der Eisenzeit ausgestellt werden, die bei einer großen Grabung 2018 in Rechterfeld-Hundtelgen gemacht wurden.

Die Fachgruppe Archäologie des Heimatvereins hatte das Konzept gemeinsam mit der Museumsberaterin Dr. Beate Bollmann erarbeitet. Bis Ende des Jahres müssen die Arbeiten abgeschlossen sein, damit die Fördersumme auch tatsächlich fließt.

„Archäo“ seit 2018

Seit der Eröffnung im Mai 2018 haben mehr als 3000 Menschen das „Archäo Visbek“ besucht, teilt der Heimatverein mit. „Auch für dieses Jahr waren wir eigentlich voll ausgebucht“, sagte Gelhaus, doch dann kam Corona. Mittlerweile ist das Informationszentrum seit etwa zwei Monaten wieder regulär geöffnet – donnerstags von 17 bis 19 Uhr und jeden letzten Sonntag im Monat von 14 bis 17 Uhr. Der Eintritt ist frei.


     www.archäo-visbek.de 
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