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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Stehende Ovationen für „Carmina Burana“

27.08.2019

Visbek /Wildeshausen Spätestens als die ersten Töne des Schicksalschores „O fortuna“ erklangen, war allen Besuchern von „Carmina Burana“ am Samstagabend in Visbek klar: Hier passiert heute etwas ganz Besonderes. Etwa 250 Beteiligte – unter ihnen auch einige Wildeshauser – sorgten dafür, dass die mehr als 1 200 Zuschauer das Geschehen auf der Bühne zum 1 200. Geburtstag der Gemeinde, den sie in diesem Jahr feiert, gebannt verfolgten und einen unvergesslichen Abend erlebten.

Das Bild, das sich auf dem Rathausplatz in Visbek bot, fasste Bürgermeister Gerd Meyer in seiner Begrüßung zusammen: „Es ist sehr ergreifend und beeindruckend, von der Bühne auf so viele Gäste zu schauen.“ Er hob hervor, dass das Projekt ohne ein großes Miteinander und ohne die Hartnäckigkeit von Hermann-Josef Suelmann, Dirigent des Madrigalchores Vechta, und Dr. Norbert Wiens, Vorsitzender des Madrigalchores und Mitglied des Visbeker Kulturkreises, vermutlich nicht umgesetzt worden wäre. Einen Dank richtete er auch an die finanziellen Unterstützer des Projektes.

Dr. Jutta Heyen führte die Besucher in die Entstehung von „Carmina Burana“ ein. Die Texte, die im Mittelalter im Kloster in Benediktbeuern entstanden sind, seien etwa so alt wie die Gemeinde Visbek. Insofern passe die Darbietung von Carl Orffs Gesamtkunstwerk, das heute das meist aufgeführte Werk der Welt sei, genau ins Jubiläumsjahr.

Auf der Bühne boten die Mitwirkenden eine imposante Vorstellung. Hermann-Josef Suelmann dirigierte das Schlossorchester Oldenburg und die etwa 150 Sänger des eigens für die Aufführung gegründeten Projektchores, bei dem auch einige Wildeshauser mitwirkten, des Madrigalchores und des ungarischen Chores „Cantate Nobis Énekegyüttes“ aus Jászbéreny leidenschaftlich und professionell. Die Solisten Alexandra Scherrmann (Sopran), Philipp Kapeller (Tenor) und Tomasz Wija (Bass) brillierten bei ihren Soloparts.

Für einige Schmunzler im Publikum sorgte der Kinderchor „Ragazzi“, der sich unter der Leitung von Johannes Kühling und Linda Hoge ordentlich ins Zeug legte. Tänzerisches boten die Visbeker Dörpspringer in historischen Kostümen und das Tanzstudio „in motion“ aus Vechta. Auf einer Leinwand im hinteren Teil der Bühne sahen die Zuschauer Impressionen aus Visbek.

Den Einsatz der Mitwirkenden belohnten die Gäste hinterher mit minutenlangem Applaus und stehenden Ovationen, bevor das Feuerwerk den offiziellen Teil des Abends beendete.

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