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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Vom Adjutanten zum König

07.06.2017

Großenkneten Großenkneten hat einen neuen König. Und was für einen. Im vergangenen Jahr zielte er knapp am Königsthron vorbei und konnte Erster Adjutant von Majestät Roland Moysich werden. Am Pfingstmontag vergab er die Chance auf den Königstitel kein zweites Mal. Tambourmajor Michael Kirmes zielte genau und ist neuer König des Schützenvereins Großenkneten.

Entsprechender Jubel, besonders aus den Reihen der Spielmannszugleute, war der passende Rahmen der Königsproklamation, die Schießmeister Hartmut Schütte spannend gestaltet hatte.

Dabei hatte Schütte im Vorfeld des Schützenfestes schon Schlimmes befürchtet: „Ehrlich, ihr macht mir Angst. Vorm Schützenfest nichts. Kein Gerücht. Keine Wette. Aber es hat wieder geklappt. Ich musste Burghard Rüffer nicht anrufen. Er hatte mir gesagt: Wenn du keinen findest, ruf mich an“, führte Schütte aus.

An dem vor das angetretene Schützenvolk gerufenen Dennis Meyer ging der Königskelch noch einmal vorbei. Sehr zur Freude von Michael Kirmes, der die Arme hochriss und sich riesig freute, als sein Name fiel. Sein Erster Adjutant ist Jan Lesse. Zweiter Adjutant konnte Herwig Spille werden.

Zuvor war der Jubel groß, als Karin Behrens, Gattin des Vorsitzenden Günther Behrens, zur Damenbesten ausgerufen wurde. „Sie hat diese Position noch nicht innegehabt, kommt nicht aus Großenkneten, ist kein Mitglied im Spielmannszug, aber in Sachen Verein sehr erfahren und kann dem neuen König sicherlich immer aus erster Hand berichten“, betonte der Schießmeister dazu.

Jugendbester konnte Sascha Behling werden. Allerdings bedauerte Schütte, dass die Teilnehmerzahl eher übersichtlich blieb. „Aber mit Sascha haben wir einen Jugendbesten.“

Traditionell trat vor der Proklamation der Kimme- und Kornzug (KuK) an. Zugleiter Wolfgang Lesse gab den neuen Zugführer 2017/2018 bekannt. Kein Geringerer als Vorsitzender Günther Behrens holte sich mit 36 Ringen diesen Titel.

Aber es konnten auch noch zwei neue Mitglieder in den Kimme- und Kornzug aufgenommen werden. Die Voraussetzung, 33 Ringe zu schießen, erfüllten Dieter Menkens und Jörg Muhle. Sie dürfen nun auch das Holzgewehr tragen und in dem KuK-Zug mit ausmarschieren und schießen. Zur Aufnahme gab’s einen Schluck aus dem umgebauten Gewehrlauf. Unter dem Strich feierten die Großenkneter bei passendem Wetter wieder ein tolles Schützen- und Volksfest, wie Schütte am Abend zur Proklamation des Königs erklärte.

Nun heißt es ein Jahr warten, um über Pfingsten erneut einen König auszuschießen.