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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Von extra gebrautem Schafferbier und einem Jubiläum

14.03.2016

Wildeshausen Das dürfte Ernst Frost schmecken: Zu seinem letzten Schaffermahl als Oberst der Wildeshauser Schützengilde wird diesmal ein extra gebrautes Bier ausgeschenkt. Und mit Boris Pistorius hält an diesem Mittwoch der Innenminister die Festrede im historischen Rathaussaal.

Mehr als 150 geladene Gäste erwartet die Gilde zum Schaffermahl. Bis 1492 reicht die Tradition zurück. Damit ist das Wildeshauser Schaffermahl deutlich älter als das Bremer, das erstmals 1545 stattfand. Allerdings gibt es in der Wildeshauser Historie etliche Lücken. Unregelmäßig kam es immer wieder zur Abschaffung des Mahls, auch weil die Kirche sich beispielsweise „über Ausschweifungen des Gildefestes“ beschwert hatte, berichtet Presseoffizier Manfred Wulf.

Im März 1978 hat man aber das Schaffermahl nach längerer Zeit wieder aufleben lassen. 1984 erfolgte die erste gemeinsame Schaffermahlzeit auf Einladung von Gilde und der Stadt. Heringsessen und Tabakskollegium wurden fester Bestandteil des Schaffermahls. „Das Schaffermahl ist eine der wesentlichsten Veranstaltungen im Terminplan der Wildeshauser Schützengilde“, so Wulf. Neben launigen Reden gibt es Heringe und Bier.

Dabei haben sich die Gilde sowie Getränke-Nordmann und Ratsherren-Pils etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Zum diesjährigen Schaffermahl wird exklusiv für die Gäste „Wildeshauser Schafferbier“ ausgeschenkt.

„Als wir vor einigen Monaten mit Vertretern der Gilde über diese Idee gesprochen haben, waren wir sofort Feuer und Flamme“, so Firmenchef Fritz-Dieter Nordmann. Möglich geworden ist die Produktion auch von kleinen exklusiven Biermengen durch die Übernahme der Ratsherren-Brauerei durch die Wildeshauser Familie Nordmann.

Nicht nur das Bier wird vom Offizierskorps mit Spannung erwartet, auch die letzte Schaffermahl-Rede von Ernst Frost dürfte einer der Höhepunkte werden. Nach zehn Jahren an der Spitze der Gilde tritt der Oberst zu Pfingsten ab. Das Schaffermahl ist also eine gute Gelegenheit, seine Amtszeit Revue passieren zu lassen.

Die Schaffermahlzeit der Neuzeit wird als Dank an den Schaffer (in diesem Jahr Martin Posenauer) für seine geleistete Arbeit abgehalten. Das Fest folgt genauen Regeln. Die Fähnriche unter der Leitung des ältesten Fähnrichs (Arne Tschöpe) richten die Veranstaltung aus. Sie sorgen für Dekoration, Essen und Trinken. Dabei werden sie von ihren Frauen unterstützt.

Der Schaffer des Vorjahres und jetzige Fähnrich der Wache, Jörn Röhr, nimmt auf einem Fass am Ende der Tafel Platz.

Jasper Rittner Redaktionsleitung / Redaktion Westerstede/Oldenburg
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