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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Von Orden und Feiern

22.02.2011

Einmal ein ausgezeichneter Narr zu werden, darauf hatte Gernot Ganter gar nicht zu hoffen gewagt. Im Rahmen des Kinderfaschings am Sonntagnachmittag wurde der NWZ -Ganter in der Festhalle zu seiner großen Überraschung mit dem Faschings-Ehrenorden ausgezeichnet. Überrascht war auch Kinderfasching-Organisator Alexander Meyer: Er bemühte sich vergeblich, die Kordel über Schnabel und Kopf des Ganters zu ziehen. Mit der Auszeichnung bedankte sich die Gemeinschaft Ganderkeseer Vereine (GGV) bei der NWZ  für das langjährige finanzielle Engagement, mit dem die Zeitung für Ganderkesee den Kinderfasching unterstützt. Den symbolischen Scheck überreichte Mediaberater Jörg Rabenberg an Hartmut Köhler, der nicht nur Vizepräsident, sondern auch Schatzmeister der GGV ist.

Das Kinderprinzenpaar war den ganzen Sonntagnachmittag über gefragt und erledigte seine Aufgabe, das kleine Narrenvolk zu regieren, wirklich gut. Der Ehrentanz war vor allem für Joscha I. eine Herausforderung, weil er – schon typisch Mann in jungen Jahren – ganz offensichtlich nicht so gern das Tanzbein schwingt. Das Schunkeln liegt dem Falkenburger Nachwuchs-Adligen dagegen im Blut: Er wurde schließlich an einem Rosenmontag geboren. Doch bei all diesen Verpflichtungen ist es nicht leicht, ständig präsent zu sein. So machten sich bei Joscha I. im Laufe der Zeit doch einige Ermüdungserscheinungen bemerkbar (Bild oben).

Aufgeweckt haben Tatjana Coordes und Daniel Rospleszcz am Freitag und Sonnabend ihre Aufgaben erledigt. Das Moderatoren-Paar überraschte die Büttenabend-Besucher mit gekonnten Gesangseinlagen. Überrascht war auch der Chef des Regieteams, Dirk Wieting, während der Generalprobe gewesen: Die Moderatoren waren zu spät gekommen. Als es darauf ankam, waren sie jedoch rechtzeitig zur Stelle. Der Ablauf spielt sich eben irgendwann ein.

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Diese Erfahrung hat auch Prinz Torsten I. gemacht. Der gebürtige Bremer, der erst seit elf Jahren mit seiner Familie in Ganderkesee lebt, war bei der Büttenabend-Premiere so aufgeregt, dass er den Ganderkeseer Faschings-Schlachtruf statt drei- lediglich zweimal vortrug. Vor dem zweiten Büttenabend am Sonnabend zeigte er sich etwas entspannter. „Ich bin jetzt eigentlich ganz ruhig, aber das war gestern auch so“, bekannte der gelernte Kaufmann. „Die Aufregung wächst, wenn ich wieder in der Bütt stehe.“

Doch davon war dann gar nichts zu spüren. Torsten Reusch, der bislang nicht auf der Bühne stand, sondern durch Entwürfe für Faschingsorden auf sich aufmerksam gemacht hatte, hätte am Sonnabend durchaus Grund zur Nervosität gehabt. Sein Chef, Hans Walter Brinkmann, war unter den Gästen. Brinkmann leitet das Zurbrüggen-Haus in Delmenhorst, Reusch ist dort als Küchenfachberater tätig.

Grund zum Feiern hatte am Wochenende ein bewährter Büttenabend-Aktiver: Der Schreiberling, im bürgerlichen Leben den Lesern der Zeitung für Ganderkesee als Redakteur Hergen Schelling bekannt, durfte sich nicht nur über eine gelungene Büttenabend-Premiere freuen, sondern auch einen Schluck Sekt (Bild oben) auf das Wohl seiner Frau trinken: Gaby Schneider-Schelling, Chefin vom Dienst bei der NWZ und eifrige Faschings-Besucherin, konnte nach Mitternacht ihren Geburtstag in der Festhalle feiern.

Angestoßen wurde auch am Tisch von Peter Beyer. Denn der Unternehmensberater aus Bremen ist bekennender Faschings-Fan. Seit zehn Jahren kommt der 66-Jährige jedes Jahr zum Büttenabend nach Ganderkesee und zeigt sich immer sehr spendabel – zumindest auf den ersten Blick. Denn was zunächst aussieht wie ein grüner Dollar-Schein, entpuppt sich schnell als neckische Visitenkarte, auf der närrisch ein Toilettenhäuschen prangt. Die Funkenmariechen der Rot-Blauen Garde konnte er damit zumindest überzeugen – dafür gab es dann auch schon mal ein Küsschen.

Genaues Hinsehen empfahl sich am Sonnabend auch bei vier Herren, die als TV-Team die Büttenabend-Besucher ans Mikro baten. „Alle sind drauf reingefallen“, meinte ein lachender GGV-Pressesprecher Ralf Hüttemeyer – und nahm sich selbst dabei nicht aus. Allerdings konnte schon die Bezeichnung „NDR Ganderkesee“ stutzig machen – oder das Richtmikrofon, das gar keins war, sondern nur eine Maler-Rolle.

Einen Scherz vermutete das Tombola-Team um Reiner Schwarting auch, als in der Pause des ersten Büttenabends Walter Kreye auf die Bühne stieg. Doch das Los in seiner Hand war zweifelsfrei echt: die Ex-Majestät hatte den Hauptpreis, das Fahrrad, gewonnen.

Diskutieren müssen nach den Büttenabenden die Musiker der Chaos Combo. Nach zehnjähriger Abstinenz hatten sie nur ausnahmsweise wieder gemeinsam gespielt – weil doch die GGV 60 wurde. Doch prompt wurde die Combo um weitere Auftritte gebeten. Nur: Das sei schwierig zu organisieren, denn die Mitglieder seien durch den Beruf weit verstreut, gab Michael Torunski zu bedenken. Immerhin: Ganz enttäuschen wird die Combo ihre Fan-Gemeinde voraussichtlich nicht – denn ein Auftritt zum 100-jährigen Bestehen der Ganderkeseer Feuerwehr am 19. Juni im Ortskern gilt als „gesetzt“.

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