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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Jagdwesen: Von Wildunfällen und Wölfen

20.04.2015

Harpstedt /Klein Ippener 50 Jahre mit Hege und Pflege im Waidwerk sind eine lange Zeit. Rudolf Alfken, Leiter des Hegerings Harpstedt, freute sich, gleich fünf Waidmännern zu diesem halben Jahrhundert gratulieren zu dürfen.

Allerdings konnten an der Jahreshauptversammlung in Hackfeld’s Dorfkrug in Klein Ippener nur Rolf Rohlfs, Heinz Witte und Alfred Gaumann teilnehmen. Heinz Bruns und Heinz Brüning konnten nicht zur Versammlung kommen.

Auf 25-jährige Zugehörigkeit bringen es Rudolf Krempin und Hans-Hermann Strodthoff. Auch sie erhielten die Ehrenurkunde, die Heinz Volkmer und Jörg Siegmann nachgereicht werden soll, da auch sie nicht an der Versammlung in Klein Ippener teilnahmen.

Nachrichten aus der Jägerschaft Oldenburg-Delmenhorst teilte Vorsitzender Karl-Wilhelm Jacobi mit. Stichworte waren die neue Jagdverordnung, der Skeetstand und Personalmangel auf dem Schießstand in Altona.

Kreis-Jägermeister Erich Kreye forderte dazu auf, auch in Zukunft Trophäenschauen durchzuführen. Vom Kreis gebe es einen Zuschuss über 1100 Euro im Jahr. Fünf Euro pro Revier werden verteilt. Allein im Hegering Harpstedt werden 53 Reviere geführt. Im Landkreis Oldenburg gibt es 220 Reviere.

Außerdem forderte Kreye dazu auf, dass die Reviere die tatsächlichen Zahlen beim Rehwildbestand und -abschuss melden sollten. Ferner berichtete er von einer Arbeitsgruppe der Polizei, die sich mit Wildunfällen ausein­andersetzt. „Jeder dritte Unfall ist ein Wildunfall“, sagte Kreye. Die Gebührenordnung für Jagdscheine, Schießnachweis ab 2016 und das Thema Wolf riss der Kreisjägermeister ebenfalls an.

„Als 2008 die Landesjägerschaft einem Wolfsmanagement zustimmte, dachte niemand, dass der Wolf bis zu uns kommen würde. Nun ist er da und wir müssen pragmatisch mit ihm umgehen“, meinte Kreye weiter.

Gleichzeitig äußerte er seine persönliche Meinung, der Wolf solle nicht in das Jagdgesetz aufgenommen werden, auch wenn es künftig mehr Tiere geben sollte: „Die Naturschützer sollen sich um das Wildtier auch in Zukunft kümmern und für die Folgen aufkommen.“

Der Streckenbericht des Hegerings Harpstedt zeigte eine Strecke von 3082 Kreaturen. Im Vorjahr waren es noch 3137 Tiere gewesen. Beim Rehwild gingen die Abschusszahlen auf 583 (656) zurück. 177 Tiere wurden Opfer von Unfällen. Füchse wurden 311 erlegt, Damwild 160 und Schwarzwild 125.

Über den Stand der Ausarbeitungen für die Chronik „Zeitgeschichte des Hegerings Harpstedt“ berichtete Heinz Nienaber. Dabei stellte er schon vorab einige Passagen vor, auch Anekdoten, die sich um das Jagdwesen ranken.

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