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Bike- und Inliner Night in Oldenburg abgesagt
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Aktualisiert vor 6 Minuten.

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Bike- und Inliner Night in Oldenburg abgesagt

NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

Wache führt Tarifgespräch

26.05.2010

Mehr als 160 junge Birken hat das Pfingstbaumkommando der Wachkompanie am Dienstagfrüh gegen 4 Uhr geschlagen. Das Grün ging an die Bewirtungsplätze, zu den Offizieren und früheren Königen. Seit zehn Jahren ist Dirk Böhler, der das Kommando führt, dabei. „Ich bin stolz darauf, diese Truppe zu leiten“, sagt der 31-Jährige. Weiterhin gehören zum Pfingstbaumkommando Uwe Hähnel, Andreas Sosnowski, Ulrich Wiechmann, Michael Weißpeck und Elmar Coert. Eigentlich ist der Schaffer, in diesem Jahr Jörn Ahlers, für das Grün, insbesondere für das Ausschmücken der Ehrentribüne auf der Burgwiese, zuständig. „Wir haben vor zwei Wochen harte Tarifverhandlungen geführt“, berichtete Böhler. Dabei sei man sich über den Obolus zur Unterstützung einig geworden: Statt Alkoholika und Zigarren lud Ahlers zum Grillen auf den heimatlichen Hof in Düngstrup ein. Da konnte niemand Nein sagen. „Der Schaffer hat die Tarifverhandlungen ohnehin schwer gemacht, weil er die Kinder dazu holte“, so Böhler. Ahlers habe vorzüglich für die Truppe gesorgt. Am Dienstagfrüh stand eine Bierzelt-Garnitur mit Getränken im Wald.

Der Innenhof der Nordwest-Zeitung in Wildeshausen wird gern von der Gilde genutzt. Nicht nur die Wachkompanie hat hier ihr Quartier aufgeschlagen. Auch die Feuerwehr kehrt hier gern zum „Fackel löschen“ ein. Am Dienstagfrüh wurde König Volker Böttjer von der NWZ abgeholt.

Im Zelt gab es derweil erstklassigen Lesestoff: Die aktuelle Nordwest-Zeitung lag für Musiker und Begleitoffiziere des Königs bereit. Statt Brötchen griff manch einer zum gedruckten Papier. Auch der Vorsitzende des Spielmannszuges, Hartmut Posenauer, zeigte sich begeistert.

Nachwuchs hatte Wildeshausens Ex-Bürgermeister Manfred Rollié, Generalmajor der Gilde, mit zur Parade auf die Herrlichkeit gebracht. Stolz zeigte er Enkeltochter Mia-Antonia Schütte. (kleines Bild, links). Rolliés Tochter Eva-Marie und Schwiegersohn Glenn Schütte waren zu Besuch.

Echtes Sommergefühl kam beim Pfingstheiligabend auf dem Gelände des Zischmarktes in Wildeshausen auf. Seit 2003 richtet dort die Königskompanie die beliebte Oldiefeste für die so genannte Tüt-Generation aus der Zeit von Gastronom Peter Stegemann aus. Letzterer war aber in diesem Jahr nicht dabei, denn er weilte im Ausland. Schon zu früher Abendstunde füllte sich der Platz zusehends und die ehemaligen Könige, unterstützt durch ihre Frauen an der Bar, hatten fleißig zu tun, um die durstigen Kehlen von vielen Besucherinnen und Besucher zu füllen. Den Erlös aus dem Pfingstheiligabend wird die Königskompanie für eine gildenahe Einrichtung zur Verfügung stellen.

N ur selten drückten in diesem Jahr die Gilde-Richter ein Auge zu. Besonders hart bestraften die Richter Uwe Gropp, Kay Dannhorn und Carsten Kloster sowie Staatsanwalt Heinrich Boning den Visbeker Rainer Siemer. Er erhielt am Dienstag auf dem Krandelplatz die „Todesstrafe“. Ihm wurde vorgeworfen, er hätte Bier nach Visbek schmuggeln wollen. Ähnlich schlecht erging es dem Berliner Marcus Fiedler. Er wurde gleich mehrfach angeklagt: Unter anderem wurde ihm vorgeworfen, er hätte mit seinem Hut Fußball gespielt. Außerdem bestraften ihn die Richter noch wegen „Dummheit vor Gericht“. Insgesamt musste er 20 Euro Strafe zahlen. Ein Auge drückten die Richter bei den „Gilde-Schnecken“ zu. Vor allem Richter Dannhorn machte sich stark. Zwar wurden die Frauen zu jeweils fünf Euro Strafe verdonnert, diese zahlte Dannhorn aber selber. Allerdings holte er sich dafür von den Schnecken auch gleich mehrere Küsse ab. Etwas ungewöhnlich war die Anklage gegen Torsten Kundiger. Er gab zu, dass er mit einem Schweinetransporter den Spielmannszug hatte stehlen wollen. Weniger spektakulär, aber trotzdem verklagt wurde ein weiterer Gast. Die Anklage: „Zehn Euro Strafe wegen Anwesenheit.“

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