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NWZonline.de Region Kreis Oldenburg Kultur

750-Jahr-Feier: Mit Kutsche und Verkleidungen

21.01.2020

Wardenburg Mit Hochdruck wird zurzeit am Programm zur 750-Jahr-Feier der Gemeinde Wardenburg gearbeitet, erste Höhepunkte stehen fest (die NWZ berichtete). Auch vor 50 Jahren war das – damals 700-jährige – Jubiläum ein Großereignis.

„Ein Umzug wie aus dem Bilderbuch“, begeisterte sich der langjährige NWZ-Redakteur Horst Lachmann in seiner Berichterstattung nach dem Jubiläum, das auch 1970 im September stattfand. „Tausende von Menschen säumten die Straßen und Wege des festlich geschmückten Ortes Wardenburg, als sich der fast zwei Kilometer lange Festumzug durch den Mittelpunkt der Großgemeinde bewegte“, schilderte er. Bürgermeister Diedrich „Didi“ Fischbeck grüßte mit seinen Beigeordneten und dem Verwaltungschef Gustav Brand aus einer weißen Kutsche, die von vier Rappen gezogen wurde. Illustre Gäste waren zu dem Festakt gekommen, darunter der Präsident des Verbandes Deutscher Bürgervereine, Landesminister a. D. Jan Eilers. In seiner Ansprache ging er auf Themen ein, die bis heute aktuell sind: kürzere Arbeitszeiten, höhere Einkommen, eine gesunde und gesicherte Wirtschaft.

An eine Greta Thunberg samt der Bewegung „Fridays for Future“ dachte damals noch niemand, und so wurden ganz ohne schlechtes Gewissen 25 Feuerwerksraketen gezündet und mehr als 1500 Luftballons auf die Reise geschickt. Bürgermeister Fischbeck präsentierte sich den Gästen mit einer neuen silbernen Amtskette, die ihm vom Vorsitzenden des Bürgervereins, Werner Bluhm, im Namen der Ortschaften überreicht worden war.

Bereits mit einer Seite 1 in Farbe präsentierte sich die NWZ zum 725-jährigen Jubiläum im Jahr 1995. „Von Tonscherben zur Ökogemeinde“ titelte damals die Wardenburger Lokalseite in der Vorberichterstattung zu den Jubiläumsfeierlichkeiten. Die Gemeinde war 1995 mit 15 000 Bürgerinnen und Bürgern schon um 3000 Einwohner stärker als noch 25 Jahre zuvor.

Zum Festakt war sogar der Präsident des Deutschen Städtetages angereist. Aus der Partnergemeinde Eelde gab es Straßenschilder für das neue Baugebiet „Im Esch“, die an Bürgermeister Eckhardt Hildebrandt überreicht wurden. Gemeindedirektorin war damals die spätere Bürgermeisterin Martina Noske.

Auch 1995 war der große Umzug absoluter Höhepunkt der Feierlichkeiten. Wieder brachten sich die Vereine sehr aktiv mit ins Programm ein. Angeführt wurde der Umzug vom „Junker von Westerholt“, und auch die alte Wardenburger Mühle durfte als Umzugswagen nicht fehlen.

Während Wardenburg 25 Jahre zuvor noch mit einem Heimatbuch „Im Spiegel der Zeit“ auf die Geschichte zurückgeblickt hatte, ließ man 1995 eine Chronik schreiben, die im Isensee-Verlag erschien: Das Buch mit dem schlichten Titel „Wardenburg“ stammt aus der Feder des hiesigen Journalisten Wolfgang Stelljes.

So sehr sich die Zeiten auch ändern, so ähnlich bleibt doch auch einiges: Zur 750-Jahr-Feier setzt die Gemeinde ebenfalls wieder auf das Engagement der Bürger und der Vereine. Wer sich einbringen möchte, kann sich noch bis zum 31. Januar unter 04407/73-116 an den Kulturbeauftragten der Gemeinde, Hendrik Müller, wenden.

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Anke Brockmeyer Redakteurin / Reportage-Redaktion
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